Jeden Tag werden in Deutschland Beweise gelöscht. Nicht Ihre — 7 Tage kostenlos testen →
Für Betroffene in Deutschland, Österreich, Schweiz

Sie werden gemobbt?
Das ist nicht Ihre Schuld.

Aber ob Sie €15.000 Schmerzensgeld bekommen oder leer ausgehen — das hängt von Ihren Beweisen ab.

Mobbing am Arbeitsplatz beweisen — mit einem digitalen Mobbingtagebuch, das vor dem Arbeitsgericht hält.

Sie sind nicht allein. Laut dem BMAS Mobbing-Report 2024 erleben 2,5 Millionen Menschen in Deutschland genau das, was Sie gerade durchmachen. Auf dieser Seite finden Sie Soforthilfe-Hotlines, einen Mobbing-Selbsttest, eine Übersicht zu Schmerzensgeld nach § 253 BGB — und ein digitales Mobbingtagebuch mit eIDAS-Zeitstempel, das E-Mails, Slack- und Teams-Nachrichten rechtssicher sichert, bevor Ihr Zugang gesperrt wird.

Anonym & kostenlos Kein Download nötig Hilfe in 2 Minuten
chrome-extension://proofsnap
ProofSnap Chrome-Erweiterung auf Deutsch — Seiten-Schnappschuss erstellen, eIDAS-Zeitstempel aktivieren, ZIP-Datei verifizieren
Auf Deutsch

Kurz erklärt

Wie beweise ich Mobbing am Arbeitsplatz vor dem Arbeitsgericht?

Kurzantwort: Ein klassisches Mobbingtagebuch auf Papier ist vor Gericht nur ein schwaches Indiz — es kann nachträglich manipuliert werden. Rechtssicher beweisen Sie Mobbing, wenn Sie jeden Vorfall (E-Mails, Slack-Nachrichten, Teams-Chats, HR-Korrespondenz) als forensisches Beweispaket sichern: mit SHA-256-Hash, RSA-4096 digitaler Signatur und qualifiziertem eIDAS-Zeitstempel (Art. 41 Abs. 2 eIDAS-VO). Nur so greift die Beweislastumkehr nach § 22 AGG zuverlässig — der Arbeitgeber muss dann beweisen, dass keine Benachteiligung vorlag.

Betroffene in Deutschland
ca. 2,5 Mio. (6,5 %; BMAS Mobbing-Report 2024)
Schmerzensgeld-Spanne
€5.000 – €50.000+ (BAG-Rechtsprechung)
AGG-Klagefrist
2 Monate schriftlich (§ 15 Abs. 4 AGG) + 3 Monate Klage (§ 61b ArbGG)
Beweismittel
E-Mails, Chats, Screenshots, Zeugen, ärztliche Atteste

Schritt 1

Mit jemandem reden — kostenlos, anonym

Sie müssen nicht allein durch das hier. Diese Stellen sind innerhalb ihrer Öffnungszeiten kostenlos und vertraulich erreichbar — meist ohne Termin.

Deutschland

Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Staatliche Erstberatung bei AGG-Verstößen

0800 · 546 546 5

Mo–Do 9–15 Uhr. Kostenlos, auch anonym.

Deutschland · 24/7

Telefonseelsorge

Wenn die Belastung zu groß wird — Tag und Nacht erreichbar

0800 · 111 0 111

24 Stunden, 7 Tage. Kostenlos, anonym, ohne Termin.

Deutschland · NRW

MobbingLine NRW

Spezialisierte Beratung — Landesinstitut für Arbeitsgestaltung NRW

0211 · 837 1911

Mo–Do 16–20 Uhr. Kostenlos, anonym, spezialisiert auf Mobbing-Situationen.

Österreich

Arbeiterkammer Wien

Kostenlose Rechtsberatung für AK-Mitglieder

+43 1 · 501 65 1201

Mo–Fr 8–15:45 Uhr. Regionale AK-Büros in allen Bundesländern.

Österreich

Gleichbehandlungsanwaltschaft

Kostenlose Beratung bei Diskriminierung (GlBG)

0800 · 206 119

Mo–Do 9–15 Uhr, Fr 9–12 Uhr. Kostenlos österreichweit.

Schweiz

SECO — Staatssekretariat für Wirtschaft

Offizielle Schweizer Bundesstelle — Mobbing & psychosoziale Risiken

seco.admin.ch →

Rechtsgrundlagen (Art. 328 OR, ArG), Broschüren, Links zu kantonalen Arbeitsinspektoraten.

Sie wissen nicht, welche Stelle die richtige ist? Rufen Sie die Antidiskriminierungsstelle an (DE) oder die Arbeiterkammer (AT) — beide geben Ihnen eine Erstbewertung und leiten Sie an die passende Stelle weiter. Sie müssen sich nicht entscheiden.

Nach dem Anruf

Was jede Beratungsstelle Ihnen sagen wird

Ob Antidiskriminierungsstelle, Arbeiterkammer, Fachanwalt oder Telefonseelsorge — die erste Empfehlung ist immer dieselbe: „Dokumentieren Sie alles.“

Das Problem: Normale Screenshots sind vor Gericht kaum verwertbar. E-Mails verschwinden. Slack-Nachrichten werden gelöscht. ProofSnap erzeugt Beweispakete, die den technischen Anforderungen der Arbeitsgerichte entsprechen — direkt in Ihrem Browser, in 41 Sekunden pro Vorfall.

Jetzt 7 Tage kostenlos testen

7 Tage kostenlos testen. Installation in 30 Sekunden. Alles läuft lokal auf Ihrem Gerät.

Schritt 2

Ist das wirklich Mobbing?

Viele Betroffene zweifeln, ob das, was sie erleben, „schlimm genug“ ist. Kreuzen Sie an, was Sie in den letzten Wochen erlebt haben. Am Ende sehen Sie eine Einschätzung.

Dieser Selbsttest ist kein juristisches Gutachten. Er hilft Ihnen, die Situation einzuordnen, bevor Sie die nächsten Schritte gehen.

Mobbing-Report 2024 · BMAS

2,5 Millionen Menschen in Deutschland betroffen.

Die meisten Ansprüche scheitern an fehlenden Beweisen — der Arbeitnehmer trägt die Beweislast.

6,5%
Betroffene AN
Mobbing-Report 2024
2Mo.
AGG-Frist
§ 15 Abs. 4 AGG
11K+
Beratungen 2024
Antidiskriminierungsstelle
€15K
Schmerzensgeld
ArbG Bremen 03/2022

Quelle: BMAS Forschungsbericht 655 · repräsentative Studie, 5.015 Befragte, 2022–2024

Die meisten Ansprüche scheitern nicht am Recht — sondern an fehlenden Beweisen.

Die Betroffenen, die gewinnen, haben eines gemeinsam: Sie haben früh mit der Dokumentation begonnen. Bevor der Zugang zum System gesperrt wurde. Bevor E-Mails „plötzlich nicht mehr auffindbar“ waren.

Jetzt starten — 7 Tage gratis

Schritt 3

Echte Urteile — was vor Gericht entschieden wurde

Vier reale Mobbing-Fälle aus der DACH-Rechtsprechung. Der Unterschied zwischen Sieg und Niederlage: dokumentierte Beweise.

Gewonnen · Deutschland

ArbG Bremen-Bremerhaven — 12 Ca 12042/21

Urteil vom 22.03.2022 · Betriebsratsvorsitzende gegen Arbeitgeber & Geschäftsführer

€15.000
Schmerzensgeld

Eine langjährige Mitarbeiterin und Betriebsratsvorsitzende wurde systematisch angefeindet und schikaniert. Das Arbeitsgericht Bremen verurteilte Arbeitgeber und Geschäftsführer als Gesamtschuldner zur Zahlung von €15.000 Schmerzensgeld — ein wichtiger Hebel für die persönliche Haftung des Vorgesetzten neben der Firmen-Haftung.

Quelle: arbeitsrechtsiegen.de

Verloren · Deutschland

LAG Schleswig-Holstein — 6 Sa 48/23

Urteil vom 11.10.2023 · Zahnarzthelferin gegen Zahnarztpraxis

€0
Klage abgewiesen

Eine Zahnarzthelferin (seit 1998 im Betrieb) klagte auf €40.000 Schmerzensgeld, nachdem sie von Kolleginnen schikaniert wurde. Sie entwickelte erhöhten Ruhepuls, Magenbeschwerden, Zukunftsangst und eine anhaltende Depression. Das Gericht wies die Klage jedoch ab: Die Vorfälle seien nicht ausreichend dokumentiert gewesen, und der Arbeitgeber sei nachweislich nicht über die Situation informiert worden — damit keine Fürsorgepflichtverletzung.

Die Lehre aus dem Fall: Ohne lückenlose Dokumentation und nachgewiesene Beschwerde beim Arbeitgeber scheitert selbst ein glaubwürdiger Fall. Beweissicherung ist kein „extra“ — sie ist die Voraussetzung.

Quelle: fgvw.de

Grundsatzurteil · Deutschland

BAG — 8 AZR 838/13

Urteil vom 11.12.2014 · Bundesarbeitsgericht zur Verwirkung bei Mobbing

3 Jahre
Zeit zum Klagen

Ein Arbeitnehmer wurde 2006–2008 systematisch isoliert, erniedrigt und drangsaliert. Er klagte erst Ende 2010 — fast drei Jahre nach dem letzten Vorfall. Die Vorinstanz wies die Klage wegen Verwirkung ab. Das BAG hob das Urteil auf: Schmerzensgeldansprüche wegen Mobbing können nur in „ganz besonderen Ausnahmefällen“ verwirken. Bloßes Warten reicht nicht.

Praktische Bedeutung: Auch wenn Sie erst Monate oder Jahre später klagen wollen — Ihre Ansprüche bleiben bestehen, sofern Sie rechtzeitig dokumentiert haben. Aber je später, desto wichtiger ist lückenlose Beweissicherung.

Quelle: bundesarbeitsgericht.de

Grundsatzurteil · Österreich

OGH — 9 ObA 131/11x (26.11.2012)

Oberster Gerichtshof · Fürsorgepflichtverletzung bei Mobbing

€1.000
Min. GlBG

Ein Arbeitnehmer meldete Mobbing durch Kollegen an seinen Arbeitgeber. Der Arbeitgeber führte zuerst Gespräche, agierte dann aber nur noch halbherzig. Der Mitarbeiter erkrankte psychisch. Der OGH hob die abweisenden Urteile der Unterinstanzen auf: Arbeitgeber haften aus Fürsorgepflicht nach § 1157 ABGB und müssen unverzüglich wirksame Maßnahmen setzen. Bei Belästigung mit geschütztem Merkmal (§ 6 GlBG) gilt ein Mindestschadenersatz von €1.000 nach § 12 Abs. 11 GlBG.

Quelle: ogh.gv.at

Das Muster aus den echten Urteilen

Wer gewinnt, hat rechtzeitig dokumentiert. Wer verliert, meist nicht.

Die Betriebsrätin in Bremen bekam €15.000 Schmerzensgeld, weil sie jede Schikane nachweisen konnte. Die Zahnarzthelferin in Schleswig-Holstein verlor ihre €40.000-Klage — obwohl sie depressiv wurde — weil die Vorfälle nicht ausreichend dokumentiert waren. Der Unterschied: Beweise.

Fangen Sie heute an.

Ja — ich fange heute an

7 Tage kostenlos · 30 Sekunden Installation · Jederzeit kündbar

Alle vier Fälle oben sind reale Urteile deutscher und österreichischer Gerichte mit öffentlich zugänglichen Aktenzeichen. Jeder Fall ist individuell — sprechen Sie mit einem Fachanwalt für Arbeitsrecht über Ihre Situation. ProofSnap ist kein juristischer Beistand.

Schritt 4

Was Sie jetzt tun können

Fünf konkrete Schritte — ohne Technik-Wissen, ohne Anwalt. Auch wenn Sie noch nicht sicher sind, ob es wirklich Mobbing ist.

1

Löschen Sie nichts

Keine E-Mails, Slack-Nachrichten, Teams-Chats oder Dokumente löschen — auch keine eigenen Antworten. Jeder Vorfall zählt.

2

Rufen Sie eine Beratungsstelle an

Kostenlos, anonym, heute noch. Zurück zu den Hotlines — schon ein Gespräch hilft, die Situation zu ordnen.

3

ProofSnap installieren (30 Sekunden)

Als Chrome- oder Edge-Erweiterung in 30 Sekunden installieren. 7 Tage kostenlos testen — jederzeit kündbar. Keine Registrierung auf dem Firmen-Laptop erforderlich (nutzen Sie Ihr privates Gerät).

4

Jeden Vorfall sichern — ein Klick genügt

Sobald eine beleidigende E-Mail, ein diskriminierender Slack-Post oder ein manipulierter Chat auftaucht: ProofSnap-Symbol klicken. Das war's — 41 Sekunden, fertig. Hash, Signatur und Zeitstempel entstehen automatisch im Hintergrund.

5

Beweispakete außerhalb der Firma speichern

ZIP-Pakete auf privates Gerät herunterladen (USB, privates iCloud/Drive). Niemals nur auf dem Arbeitslaptop — der Zugang kann jederzeit gesperrt werden. Später dem Fachanwalt übergeben.

Was das für Sie vor Gericht bedeutet

Jeder Klick erzeugt ein forensisches Beweispaket, das vier häufige Gegenargumente von vornherein widerlegt.

Gegenargument

„Das ist aus dem Kontext gerissen.“

Ihre Antwort

Die gesamte Seite ist gesichert — nicht nur ein Ausschnitt. Screenshot, HTML-Quellcode, DOM-Text und Video des Erfassungsprozesses. Das Gericht sieht genau das, was Sie gesehen haben.

Gegenargument

„Das habe ich nie geschrieben.“

Ihre Antwort

Metadaten, URL und TLS-Zertifikat sind mit erfasst. Die Seite kam nachweislich von der Firmen-Domäne. Der Absender ist dokumentiert. Kein Bestreiten möglich.

Gegenargument

„Das hat sie nachträglich gefälscht.“

Ihre Antwort

Manipulationsschutz durch SHA-256-Hash und digitale Signatur. Ändern Sie nachträglich auch nur ein Komma, wird das Paket sofort ungültig. Jeder kann das selbst prüfen.

Gegenargument

„Wer weiß, wann sie das gemacht hat.“

Ihre Antwort

Bitcoin-Blockchain-Zeitstempel + eIDAS-qualifizierter Zeitstempel. Sie können den Zeitpunkt minutengenau beweisen — und die Zeitstempel sind nicht rückdatierbar.

Sie müssen nichts davon verstehen. Ihr Anwalt oder die Beratungsstelle weiß, was damit zu tun ist. Sie klicken, das Paket entsteht automatisch.

Jetzt kostenlos starten

Der teuerste Fehler

Eine Zahnarzthelferin forderte €40.000 Schmerzensgeld. Sie bekam 0 €.

LAG Schleswig-Holstein, 6 Sa 48/23 (11.10.2023): Die Klägerin hatte über Jahre Mobbing erlebt — aber sie hatte nichts systematisch dokumentiert, und sie konnte nicht beweisen, dass ihr Arbeitgeber von den Vorfällen wusste. Das Landesarbeitsgericht wies die Klage vollständig ab. 40.000 € gefordert. Alles verloren. Grund: keine Beweise.

Der einzige Unterschied zwischen dem Bremer Fall (€15.000 gewonnen, ArbG Bremen-Bremerhaven 12 Ca 12042/21) und dem Fall in Schleswig-Holstein: rechtzeitig gesicherte, gerichtsfeste Beweise.

Machen Sie nicht denselben Fehler

Bevor Sie sich entscheiden

Laden Sie ein echtes Beweispaket herunter

Sehen Sie genau, was Sie bekommen: Screenshot, HTML-Quellcode, SHA-256-Manifest, RSA-4096-Signatur, eIDAS-Zeitstempel, Chain of Custody & PDF — alle Dateien eines realen ProofSnap-Beweispakets, auf Deutsch. Prüfen Sie den Hash, verifizieren Sie den Zeitstempel, zeigen Sie es Ihrem Anwalt.

Beispielpaket (ZIP)

Kostenlos, ohne Registrierung, ohne E-Mail. Öffnen Sie es, inspektieren Sie es, zeigen Sie es Ihrem Fachanwalt.

Unsere Empfehlung für Betroffene

Wenn Sie rechtliche Schritte erwägen, wählen Sie Enterprise — nur dieser Plan enthält den qualifizierten eIDAS-Zeitstempel, der die Beweislast vor Gericht zu Ihren Gunsten dreht.

7 Tage gratis

7 Tage kostenlos testen. Jederzeit kündbar.

Lokale Verarbeitung

Ihre Daten bleiben auf Ihrem Gerät. DSGVO-konform.

Anonym für Ihre Firma

Weder Firewall noch IT bekommen davon etwas mit.

Essential

Einfache Dokumentation

€8,99 / Monat
  • 100 Erfassungen pro Monat
  • SHA-256 Hash + RSA-4096 Signatur
  • Kein Blockchain-Anker
  • Kein eIDAS-Zeitstempel
  • Keine Beweislastumkehr
7 Tage gratis testen

Professional

Mit Blockchain-Anker

€16,99 / Monat
  • 200 Erfassungen pro Monat
  • SHA-256 + RSA-4096 Signatur
  • Bitcoin-Blockchain-Anker
  • Kein eIDAS-Zeitstempel
  • Keine Beweislastumkehr
7 Tage gratis testen
Empfohlen für AGG-Klagen

Enterprise

Mit eIDAS — Beweislastumkehr

€28,99 / Monat
  • Unbegrenzte Erfassungen
  • SHA-256 + RSA-4096 Signatur
  • Bitcoin-Blockchain-Anker
  • Qualifizierter eIDAS-Zeitstempel
  • Beweislastumkehr vor Gericht
  • Priority Support
Jetzt 7 Tage gratis starten →

Ein gewonnener Fall (€15.000 Schmerzensgeld) finanziert 43 Jahre Enterprise-Plan.

Sichern Sie Ihre Beweise in 7 Tagen. Kündigen Sie dann, wenn Sie wollen — die gesicherten Beweise gehören Ihnen. Für immer. Sie sind auf Ihrem Gerät und niemand kann sie Ihnen wegnehmen.

Alle Pläne: 7 Tage kostenlos · Jederzeit kündbar · DSGVO-konform

Nur 1–2 Vorfälle zu sichern? SnapPack — Einmalkauf $4,99 für 10 Erfassungen, kein Abo, Credits verfallen nie. Direkt in der Erweiterung kaufen →

Übernimmt Ihre Rechtsschutzversicherung das? Viele arbeitsrechtliche Policen übernehmen Kosten für vorbereitende Maßnahmen inkl. Beweissicherung. Fragen Sie Ihre Versicherung vor der Klage.

Häufig gestellte Fragen

Die wichtigsten Fragen von Betroffenen. Weitere rechtliche Details finden Sie im Abschnitt „Für Ihren Anwalt“.

Wie beweise ich Mobbing am Arbeitsplatz vor dem Arbeitsgericht?
Sie brauchen drei Dinge: (1) ein strukturiertes Mobbingtagebuch mit Datum, Uhrzeit, Ort, Zeugen und Vorfallbeschreibung, (2) forensisch gesicherte Originale der Nachrichten (E-Mails, Slack, Teams, HR-Korrespondenz) mit SHA-256-Hash, RSA-4096-Signatur und qualifiziertem eIDAS-Zeitstempel und (3) bei gesundheitlichen Folgen ärztliche Atteste. Das Bundesarbeitsgericht (BAG 8 AZR 593/06) verlangt, dass einzelne Vorfälle konkret beschrieben werden — das BAG versteht Mobbing als systematisch aufeinander aufbauende Einzelhandlungen der Anfeindung, Schikane oder Diskriminierung. Je besser die technische Beweiskraft (unverändert, zeitlich fixiert), desto schwerer kann der Arbeitgeber die Echtheit bestreiten.
Ist ein Mobbingtagebuch vor Gericht ein gültiges Beweismittel?
Ein Papier-Mobbingtagebuch allein ist kein Beweis — nur ein Indiz. Es unterliegt der freien Beweiswürdigung nach § 286 ZPO und kann vom Arbeitgeber durch den Einwand nachträglicher Manipulation angegriffen werden. Ein digitales Mobbingtagebuch mit forensischer Beweissicherung (SHA-256-Hash pro Eintrag, eIDAS-Zeitstempel, Bitcoin-Blockchain-Anker) ist technisch nicht nachträglich änderbar — jede Veränderung würde den Hash zerstören. ProofSnap erzeugt für jeden Vorfall ein solches Beweispaket automatisch. Das Tagebuch wird damit von einem bloßen Gedächtnisprotokoll zu einem gerichtsfesten elektronischen Beweismittel.
Wie viel Schmerzensgeld bei Mobbing am Arbeitsplatz?
Die Höhe hängt vom Einzelfall ab — Schwere, Dauer und gesundheitliche Folgen. Grobe Spannen aus der Rechtsprechung:
  • Leichte Fälle: €5.000 – €15.000
  • Mittlere Fälle: €15.000 – €25.000 (z. B. ArbG Bremen 12 Ca 12042/21: €15.000)
  • Schwere Fälle mit nachgewiesenen seelischen Traumata: €20.000 – €50.000+

Rechtsgrundlagen: § 253 BGB (Schmerzensgeld), § 823 BGB (Schadensersatz), § 15 AGG (Entschädigung bei Diskriminierung). Ansprüche scheitern in der Praxis regelmäßig an fehlenden Beweisen — der Arbeitnehmer trägt außerhalb des Anwendungsbereichs von § 22 AGG die volle Beweislast.

Wie viel Zeit habe ich, um zu handeln?
Wenn Sie eine AGG-Klage (Diskriminierung) planen: zwei Monate. Nach § 15 Abs. 4 AGG müssen Ansprüche innerhalb von zwei Monaten ab Kenntnis der Benachteiligung schriftlich geltend gemacht werden. Eine Klage muss innerhalb von drei Monaten nach schriftlicher Geltendmachung erhoben werden (§ 61b ArbGG). Für eine Kündigungsschutzklage beträgt die Frist drei Wochen ab Zugang der Kündigung. Für allgemeine Schadensersatzansprüche aus § 823 BGB gilt die reguläre Verjährung von drei Jahren. Fazit: Je früher Sie dokumentieren, desto mehr Optionen bleiben Ihnen.
Darf ich E-Mails und Nachrichten überhaupt sichern?
Ja — wenn sie an Sie selbst gerichtet sind oder Sie als Empfänger/CC beteiligt sind. Sie dürfen diese Nachrichten zur Wahrung eigener Rechte sichern und später im Verfahren verwenden. Vorsicht ist geboten bei heimlichen Mitschnitten nicht-öffentlicher Gespräche (§ 201 StGB) und Zugriff auf fremde E-Mail-Postfächer (§ 202a StGB). ProofSnap erfasst nur das, was Sie selbst in Ihrem Browser sehen — kein Hacking, kein fremder Zugriff. Im Zweifel fragen Sie einen Fachanwalt oder die Antidiskriminierungsstelle, bevor Sie sichern.
Merkt mein Arbeitgeber, dass ich ProofSnap benutze?
ProofSnap ist eine Chrome- oder Edge-Erweiterung, die lokal auf Ihrem Gerät läuft. Sie verbindet sich weder mit dem Firmen-Intranet noch sendet sie Daten an Ihren Arbeitgeber. Wenn Sie ProofSnap jedoch auf einem Firmen-Laptop installieren, kann Ihre IT-Abteilung theoretisch sehen, welche Browser-Erweiterungen installiert sind. Unsere Empfehlung: Nutzen Sie ProofSnap auf einem privaten Gerät (privater Laptop oder Tablet). Sie können sich auf der Firmen-Webmail und auf Slack/Teams über den privaten Browser anmelden — die Beweissicherung erfolgt dann komplett getrennt von der Firmen-Infrastruktur.
Was, wenn HR oder der Betriebsrat meine Beschwerde ignoriert?
Dokumentieren Sie die Ignoranz selbst. Sichern Sie jede E-Mail an HR und jede Antwort (oder die ausbleibenden Antworten). Forensisch gesicherte Beschwerde-E-Mails sind doppelt wertvoll: Sie belegen den Mobbing-Vorfall und die Verletzung der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers nach § 618 BGB. Parallel können Sie sich an externe Stellen wenden: Antidiskriminierungsstelle (DE, 0800 546 546 5), Arbeiterkammer (AT, +43 1 501 65 1201) oder Gleichbehandlungsanwaltschaft (AT, 0800 206 119).
Ist die Beweissicherung DSGVO-konform?
Ja. ProofSnap verarbeitet alle Daten lokal in Ihrem Browser. Screenshots, HTML-Inhalte, Metadaten und das gesamte Beweispaket bleiben auf Ihrem Gerät. An unsere Server wird ausschließlich ein anonymer SHA-256-Hash übermittelt — ein kryptografischer Fingerabdruck ohne Inhalt. Aus dem Hash lässt sich kein Inhalt rekonstruieren. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse zur Wahrung Ihrer Rechte im Arbeitsverhältnis).
Was kostet ProofSnap?
Alle Pläne beinhalten eine 7-tägige kostenlose Testversion — jederzeit kündbar. Drei Stufen:
  • Essential €8,99/Monat (100 Captures) — nur Basis-Hash und Signatur, ohne Blockchain und ohne eIDAS-Zeitstempel. Für die einfache Dokumentation.
  • Professional €16,99/Monat (200 Captures) — mit Bitcoin-Blockchain-Anker, aber ohne eIDAS-Zeitstempel. Geeignet für die Phase vor einer Klage.
  • Enterprise €28,99/Monat (unbegrenzte Captures) — mit Blockchain und qualifiziertem eIDAS-Zeitstempel. Nur Enterprise bietet die Beweislastumkehr nach Art. 41 Abs. 2 eIDAS-VO. Wenn Sie eine AGG-Klage vorbereiten, ist Enterprise die richtige Wahl.

Tipp: Viele Rechtsschutzversicherungen übernehmen die Kosten für Beweissicherung im Vorfeld einer Arbeitsgerichtsklage — fragen Sie Ihre Versicherung.

Für Ihren Anwalt

Rechtliche Grundlagen — zum Nachschlagen

Dieser Bereich ist für Fachanwälte für Arbeitsrecht gedacht oder wenn Sie die juristischen Details verstehen möchten. Sie brauchen nichts davon zu wissen, um ProofSnap zu nutzen.

Rechtsgrundlagen im Überblick (DE / AT / CH)

§ 22 AGG — Beweislastumkehr (wichtigster Paragraph)

„Wenn im Streitfall die eine Partei Indizien beweist, die eine Benachteiligung wegen eines in § 1 genannten Grundes vermuten lassen, trägt die andere Partei die Beweislast dafür, dass kein Verstoß gegen die Bestimmungen zum Schutz vor Benachteiligung vorgelegen hat.“

Praktische Bedeutung: Sie müssen nicht beweisen, dass Sie diskriminiert wurden. Sie müssen nur Indizien vorlegen, die eine Diskriminierung wahrscheinlich machen. Dann muss Ihr Arbeitgeber beweisen, dass es keine Diskriminierung war. Forensisch gesicherte E-Mails sind ideale Indizien.

§ 1–15 AGG (DE)

§ 7 Benachteiligungsverbot, § 12 Schutzpflicht, § 15 Entschädigung bis zu 3 Monatsgehälter.

§ 618 BGB — Fürsorgepflicht

Arbeitgeber muss Arbeitnehmer gegen Gefahren für Leben und Gesundheit schützen. Bei Kenntnis von Mobbing: unverzügliche Abhilfe.

§ 823 BGB — Schadensersatz

Schadensersatz einschließlich Schmerzensgeld bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Persönlichkeitsverletzung.

§ 278 BGB — Erfüllungsgehilfe

Arbeitgeber haftet für Persönlichkeitsverletzungen durch Vorgesetzte (BAG 8 AZR 593/06).

§ 1157 ABGB (AT)

Fürsorgepflicht i.V.m. § 18 AngG. OGH verlangt unverzügliche Abhilfemaßnahmen.

Art. 328 OR (CH)

Persönlichkeits- und Gesundheitsschutzpflicht des Arbeitgebers. Schadenersatz und Genugtuung möglich.

Rechtsprechung — relevante BAG- und OGH-Urteile

BAG 25.10.2007 — 8 AZR 593/06 (Grundsatzurteil)

Erste juristische Definition des Mobbings durch das Bundesarbeitsgericht: systematisches Anfeinden, Schikanieren oder Diskriminieren. Charakteristisch ist die Summe vieler Einzelhandlungen, die einzeln oft ohne rechtliche Bedeutung sind. Der Arbeitgeber haftet nach § 278 BGB für schuldhafte Persönlichkeitsverletzungen durch den Vorgesetzten.

BVerwG 28.03.2023 — 2 C 6.21

Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt die zivilrechtliche Mobbing-Definition des BAG für Beamtenrecht und schafft damit einen einheitlichen Mobbing-Begriff in der deutschen Rechtsordnung.

ArbG Bremen-Bremerhaven 12 Ca 12042/21 (22.03.2022) — €15.000 Schmerzensgeld

Betriebsratsvorsitzende erhält wegen systematischer Schikanen €15.000 Schmerzensgeld. Arbeitgeber und Geschäftsführer als Gesamtschuldner verurteilt — persönliche Haftung des Vorgesetzten neben der Firmen-Haftung.

OGH Österreich — Fürsorgepflichtverletzung

Der österreichische Oberste Gerichtshof verlangt bei Kenntnis von Mobbing unverzüglich angemessene Abhilfemaßnahmen (§ 1157 ABGB). Belästigung mit geschütztem Merkmal löst nach § 12 Abs. 11 GlBG einen Mindestschadenersatz von €1.000 aus.

Quellen: bundesarbeitsgericht.de, dejure.org. Stand: April 2026.

Wie die Technik funktioniert (eIDAS, SHA-256, Blockchain)

SHA-256-Hash — ein digitaler Fingerabdruck der gesamten Beweisdatei. Ändert sich auch nur ein einziges Zeichen, ändert sich der Hash komplett. Manipulation ist dadurch sofort erkennbar.

RSA-4096 digitale Signatur — eine kryptografische Unterschrift, die beweist, dass die Dateien nach der Erfassung nicht mehr verändert wurden.

OpenTimestamps / Bitcoin-Blockchain — der Zeitpunkt Ihrer Erfassung wird in der Bitcoin-Blockchain „verankert“. Die Blockchain lässt sich nicht rückwirkend ändern. Damit ist der Zeitpunkt absolut beweisbar.

eIDAS-qualifizierter Zeitstempel (Art. 41 Abs. 2 eIDAS-VO) — ein von einem anerkannten EU-Vertrauensdiensteanbieter (Disig a.s., Slowakei) ausgestellter Zeitstempel. Nach Art. 41 Abs. 2 eIDAS-VO gilt die gesetzliche Vermutung der Richtigkeit von Datum, Uhrzeit und Datenintegrität — faktisch muss der Arbeitgeber diese Vermutung widerlegen.

Vorteil gegenüber einem Screenshot (§ 371 Abs. 1 ZPO): Ein einfacher Screenshot ist prozessual nur ein Augenscheinsobjekt. ProofSnap-Beweise sind hingegen elektronische Dokumente mit qualifizierter Signatur im Sinne des § 371a ZPO — mit höherer Beweiskraft.

Jetzt handeln

Morgen kann es zu spät sein.
Heute dauert es 30 Sekunden.

Jeder Tag, an dem Sie warten, ist ein Tag, an dem Beweise verschwinden können. Starten Sie die 7-tägige kostenlose Testversion — jederzeit kündbar, ohne Risiko.

Jetzt 7 Tage kostenlos starten

7 Tage kostenlos · 30 Sekunden Installation · DSGVO-konform

Brauchen Sie erst ein Gespräch? Zurück zu den kostenlosen Beratungsstellen

Jetzt 7 Tage kostenlos testen →

7 Tage kostenlos · Installation in 30 Sekunden