Die Einsprache muss bis zum Ende der Kündigungsfrist beim Arbeitgeber sein, und Ihr Postfach ist am Tag der Kündigung gesperrt. Jetzt sichern ↓

Schweiz: für Arbeitnehmende, Anwältinnen und Gewerkschaften

Missbräuchlich gekündigt? Ihre Einsprache läuft mit der Kündigungsfrist ab, und Ihr Zugang wird heute gesperrt.

In der Schweiz muss Ihre schriftliche Einsprache gegen eine missbräuchliche Kündigung 2026 spätestens bis zum Ende der Kündigungsfrist beim Arbeitgeber sein (Art. 336b OR), die Klage folgt binnen 180 Tagen. Erfassen Sie E-Mails, Teams- und Slack-Chats und Ihr HR-Portal vorher live mit ProofSnap, solange der Zugang besteht: SHA-256-Hash und Bitcoin-Zeitstempel machen aus dem Screenshot ein prüfbares Beweispaket.

Für Mobbing, Diskriminierung oder unbezahlte Überstunden reicht ein blosser Screenshot nicht. ProofSnap erfasst die Seite live, samt Text, Absender, URL und Metadaten, und versiegelt sie mit SHA-256-Hash und Bitcoin OpenTimestamps, optional mit einem qualifizierten Zeitstempel. Das stützt den Beweiswert in der freien Beweiswürdigung nach Art. 157 ZPO, bereit für Schlichtungsbehörde, Gewerkschaft oder Anwältin.

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10 Sekunden pro Erfassung · Pro Nutzung ab 4,99 USD (ca. 4.00 CHF) · Art. 336b OR + Art. 157 ZPO

Das ProofSnap-Seitenpanel in Chrome: Seite erfassen, Video aufzeichnen, qualifizierten eIDAS-Zeitstempel hinzufügen und das Beweispaket mit dem Trust Verifier prüfen

Links: illustratives Beispiel (fiktive E-Mail, keine reale Person). Rechts: das ProofSnap-Seitenpanel.

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10 Sek.
Klick → Beweisarchiv
180 Tage
Klagefrist (Art. 336b OR)
Art. 157 ZPO
freie Beweiswürdigung
Chrome Web Store & Microsoft Edge Sichere Zahlungen via Stripe Open-Source-Prüfung (MIT) Disig a.s., QTSP auf der EU-Vertrauensliste In 23 Ländern genutzt

Bitcoin OpenTimestamps bei jeder Erfassung · prüfen Sie jedes Archiv selbst mit dem Trust Verifier, kostenlos und quelloffen

Von Radim Motycka, Gründer und leitender Entwickler, ProofSnap Zuletzt aktualisiert am

Schnelle Antwort

Wie sichere ich in der Schweiz Beweise gegen eine missbräuchliche Kündigung?

In der Schweiz muss die schriftliche Einsprache nach Art. 336b OR auch 2026 bis zum Ende der Kündigungsfrist beim Arbeitgeber sein, danach bleiben 180 Tage nach Ende des Arbeitsverhältnisses für die Klage. Erfassen Sie Ihre E-Mails und Chats vorher live mit ProofSnap und Sie haben in 10 Sekunden ein Beweisarchiv mit Inhalt, Absender und Datum, bevor das Firmenpostfach gesperrt wird. Ab 4,99 USD (ca. 4.00 CHF) pro Nutzung.

Technisch: ProofSnap erfasst die ganze Seite mit Screenshot, Quelltext, Absender, URL und Metadaten, berechnet einen SHA-256-Hash und verankert ihn über OpenTimestamps in der Bitcoin-Blockchain. Optional kommt ein qualifizierter Zeitstempel von Disig a.s. dazu, einem qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter auf der EU-Vertrauensliste. Ehrlich eingeordnet: Die Schweiz gehört weder zur EU noch zum EWR, deshalb begründet Art. 41 Abs. 2 der Verordnung (EU) Nr. 910/2014 vor einem Schweizer Gericht keine gesetzliche Vermutung; die Schweiz regelt Signaturen und Zeitstempel im eigenen ZertES (SR 943.03). Gewürdigt wird nach Art. 157 ZPO frei, und genau dort wirken Hash, Zeitstempel und Chain of Custody. Tun Sie es, solange der Zugang besteht. Jedes Archiv kann jeder Dritte mit dem kostenlosen Trust Verifier nachprüfen.

Einsprache, Schlichtung, Klage: der Schweizer Fahrplan nach Art. 336b OR

In der Schweiz macht eine missbräuchliche Kündigung das Arbeitsverhältnis nicht wieder rückgängig. Die Kündigung bleibt gültig, geschuldet ist eine Entschädigung, und der Weg dorthin hat zwei Verwirkungsfristen. Die fünf Schritte in der Reihenfolge, in der sie tatsächlich passieren.

  1. 1

    Sie erhalten die Kündigung und verlangen die Begründung schriftlich

    Die ordentliche Kündigung nach Art. 335 OR braucht keinen Grund, aber die kündigende Partei muss ihn auf Verlangen schriftlich begründen. Verlangen Sie diese Begründung sofort und schriftlich: Sie legt den Arbeitgeber auf eine Version fest, die Sie später mit Ihren gesicherten Nachrichten konfrontieren können. Bei einer fristlosen Kündigung nach Art. 337 OR gilt dasselbe, dort muss zusätzlich ein wichtiger Grund vorliegen.

  2. 2

    Schriftliche Einsprache bis zum Ende der Kündigungsfrist (Art. 336b OR)

    Das ist die wichtigste Frist auf dieser Seite. Wer eine Entschädigung wegen missbräuchlicher Kündigung will, muss längstens bis zum Ende der Kündigungsfrist schriftlich Einsprache beim Arbeitgeber erheben. Versäumen Sie das, ist der Anspruch verwirkt, unabhängig davon, wie missbräuchlich die Kündigung war. Die Einsprache ist formlos möglich, sie muss nur schriftlich sein und den Widerspruch gegen die Kündigung erkennen lassen. Genau in dieser Zeit ist Ihr Postfach meist schon gesperrt.

  3. 3

    Schlichtungsverfahren vor der Schlichtungsbehörde

    Kommt nach der Einsprache keine Einigung zustande, führt der Weg über das Schlichtungsverfahren. Arbeitsrechtliche Streitigkeiten müssen zuerst vor die kantonale Schlichtungsbehörde. Scheitert die Schlichtung, erhalten Sie die Klagebewilligung und können vor Gericht. Bringen Sie in diese Verhandlung datierte, unveränderte Nachrichten mit, denn hier wird der grösste Teil der Fälle verglichen.

  4. 4

    Klage binnen 180 Tagen nach Ende des Arbeitsverhältnisses

    Die zweite Verwirkungsfrist aus Art. 336b OR: Ohne Einigung ist die Forderung binnen 180 Tagen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses gerichtlich geltend zu machen, sonst ist der Anspruch verwirkt. Die Aufgabe am letzten Tag genügt, massgebend ist der Poststempel. Beide Fristen zusammen bedeuten: Wer erst nach dem Austritt mit dem Sammeln von Beweisen beginnt, sammelt in Systemen, die längst gesperrt sind.

  5. 5

    Entschädigung von höchstens sechs Monatslöhnen (Art. 336a OR)

    Ist die Kündigung missbräuchlich, setzt das Gericht die Entschädigung unter Würdigung aller Umstände fest, höchstens sechs Monatslöhne. Entschieden wird in Zürich vom eigenständigen Arbeitsgericht, in anderen Kantonen vom Bezirks-, Kreis- oder Regionalgericht, danach folgen Kantons- oder Obergericht und zuoberst das Bundesgericht. Bis zu einem Streitwert von 30 000 Franken werden nach Art. 114 lit. c ZPO keine Gerichtskosten gesprochen. Eine gesetzliche Arbeitnehmerkammer kennt die Schweiz nicht; Beratung und Rechtsschutz bieten die Gewerkschaften Unia, Syna und Angestellte Schweiz.

Zitat aus dem Gesetz

„Wer gekündigt worden ist und eine Entschädigung nach den Artikeln 336 und 336a verlangen will, muss längstens bis zum Ende der Kündigungsfrist beim Kündigenden schriftlich Einsprache erheben.“

Art. 336b Abs. 1 Obligationenrecht, in der amtlichen Rechtssammlung Fedlex. Absatz 2 setzt die zweite Frist: Kommt keine Einigung zustande, ist die Forderung binnen 180 Tagen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses gerichtlich geltend zu machen, sonst ist der Anspruch verwirkt. Beide Fristen sind Verwirkungsfristen, und beide laufen, während Ihr Firmenpostfach bereits gesperrt ist.

Zitat aus der Primärquelle

„Das Gericht bildet sich seine Überzeugung nach freier Würdigung der Beweise.“

Artikel 157 der Schweizerischen Zivilprozessordnung. Art. 168 ZPO nennt die zulässigen Beweismittel, Art. 177 ZPO zählt elektronische Dateien ausdrücklich zu den Urkunden. Die ehrliche Einordnung zum Zeitstempel: Die Schweiz gehört weder zur EU noch zum EWR. Es gibt keine gegenseitige Anerkennung qualifizierter Signaturen und Zeitstempel mit der EU, der Bundesrat hat im Januar 2025 lediglich ein Verhandlungsmandat erteilt. Ein qualifizierter Zeitstempel von Disig a.s., einem qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter auf der EU-Vertrauensliste, begründet vor einem Schweizer Gericht deshalb keine gesetzliche Vermutung. Die Schweiz hat mit dem ZertES (SR 943.03) ihre eigene Ordnung. Was der Zeitstempel dennoch leistet: Er belegt technisch nachprüfbar, dass genau dieser Hash zu genau diesem Zeitpunkt bei einer unabhängigen Stelle registriert war. In der freien Würdigung nach Art. 157 ZPO ist das der Unterschied zwischen einer Behauptung und einem Beleg.

ProofSnap ist ein Beweiswerkzeug, keine Anwaltskanzlei und keine Rechtsberatung. Welche Frist und welcher Kündigungsgrund in Ihrem Fall gelten, klären Sie mit Ihrer Gewerkschaft oder einer Anwältin, und zwar sofort nach Erhalt der Kündigung.

Warum ein Screenshot vor der Schlichtungsbehörde selten reicht

Wenn Sie eine missbräuchliche Kündigung, Mobbing oder eine Diskriminierung beweisen müssen, ist ein blosses Handyfoto vom Bildschirm der schwächste Beleg, den Sie vorlegen können. Die vier Probleme vermeiden Sie in 10 Sekunden.

Sie verlieren den Zugang

Am Tag der Kündigung oder schon mit der Freistellung werden Postfach, Teams, Slack, Intranet und HR-Portal gesperrt. Was Sie danach zurückbekommen, hängt vom Arbeitgeber ab. Ist der Zugang zu, sind die Beweise ausser Reichweite, und die Einsprachefrist läuft trotzdem.

Kein prüfbarer Zeitstempel

Ein Screenshot hat keinen nachweisbaren Erfassungszeitpunkt. Die Gegenseite kann behaupten, er sei nachträglich erstellt worden, und Sie haben nichts Unabhängiges, das belegt, wann die Nachricht einging.

„Kann am PC bearbeitet worden sein“

Bilddateien lassen sich leicht verändern. Ohne kryptografische Prüfsumme kann der Arbeitgeber Ihren Screenshot als nicht überprüfbar abtun, und das Gericht würdigt ihn nach Art. 157 ZPO frei, also womöglich gegen Sie.

Keine Kopfzeilen, keine Metadaten

Ein Screenshot einer E-Mail verliert die Kopfzeilen, die Webmail-URL, die Absenderkennung und den vollständigen Verlauf, also genau die forensischen Elemente, die den Inhalt mit Urheber und Datum verknüpfen.

Die Tonband-Falle: was das Schweizer Strafgesetzbuch wirklich verbietet

Die Schweiz regelt das in drei Bestimmungen, und die mittlere überrascht die meisten. Art. 179bis StGB erfasst das Abhören und Aufnehmen fremder Gespräche. Art. 179ter StGB stellt das unbefugte Aufnehmen eines Gesprächs auch dann unter Strafe, wenn die aufnehmende Person selbst daran teilnimmt, dort greift also keine Teilnehmer-Ausnahme. Art. 179quater StGB schützt zusätzlich den Geheim- und Privatbereich vor Aufnahmegeräten. Wer das Personalgespräch heimlich mitschneidet, riskiert eine Strafanzeige gegen sich selbst.

Kommt eine solche Aufnahme dennoch ins Zivilverfahren, entscheidet Art. 152 Abs. 2 ZPO: Rechtswidrig beschaffte Beweismittel werden nur berücksichtigt, wenn das Interesse an der Wahrheitsfindung überwiegt, also nur ausnahmsweise. ProofSnap geht diesen Konflikt gar nicht erst ein. Es sichert ausschliesslich Inhalte, zu denen Sie rechtmässig Zugang haben, also Ihre eigenen E-Mails, Chats, an denen Sie beteiligt sind, und Ihr HR-Portal, und versiegelt sie manipulationssicher. Ein Beweis, der diese Abwägung gar nicht braucht, ist immer der bessere. Lassen Sie jede Tonaufnahme vorher anwaltlich prüfen.

Was Sie vor dem Zugangsverlust sichern sollten

Sobald sich eine Kündigung, eine Aufhebungsvereinbarung oder ein Konflikt abzeichnet, sichern Sie, worauf Sie rechtmässig Zugriff haben, und zwar solange Sie ihn noch haben.

E-Mails der Vorgesetzten

Unberechtigte Verwarnungen, unerfüllbare Zielvorgaben, Drohungen, systematisches Kaltstellen: erfassen Sie den vollständigen Verlauf in Outlook oder Gmail, inklusive Kopfzeilen und Datum. Das ist das Material, aus dem ein missbräuchlicher Kündigungsgrund nach Art. 336 OR belegt wird.

Teams- und Slack-Nachrichten

Herabwürdigende Äusserungen, Ausschluss aus Kanälen, Nachrichten ausserhalb der Arbeitszeit. Erfassen Sie das Gespräch, an dem Sie beteiligt sind, so wie es erscheint.

Lohnabrechnung und HR-Portal

Lohnabrechnungen, Ferienguthaben, Boni, Einsatzplanung: sichern Sie das Portal vor der Sperre, als Grundlage für Lohn-, Bonus- oder Überstundenforderungen.

Nachweis von Überstunden

Spätabends gesendete E-Mails, Outlook-Kalender, Login-Protokolle. Verlangen Sie zusätzlich die Arbeitszeiterfassung: Art. 46 des Arbeitsgesetzes und Art. 73 der Verordnung 1 verpflichten den Arbeitgeber, Verzeichnisse über Arbeits-, Pausen- und Ruhezeiten zu führen. Grundlage der Forderung ist Art. 321c OR.

Diskriminierung nach dem GlG

Nachrichten, die eine Benachteiligung bei Lohn, Beförderung oder Aufgabenverteilung belegen, oder Äusserungen zum Geschlecht. Erfassen Sie sie, bevor sie gelöscht werden: Das Gleichstellungsgesetz verbietet die Diskriminierung im Erwerbsleben ausdrücklich auch bei der Kündigung.

Veröffentlichungen und externe Nachrichten

Äusserungen des Arbeitgebers auf LinkedIn, WhatsApp oder im Intranet, dazu ein veröffentlichter und dann gelöschter Beitrag, der dem angegebenen Kündigungsgrund widerspricht. Sichern Sie sie, solange sie online sind.

Erfassen Sie nur Inhalte, zu denen Sie rechtmässig Zugang haben, also Ihre E-Mails, Gespräche, an denen Sie beteiligt sind, und Ihren persönlichen Bereich. Über die Verwertbarkeit entscheidet das Gericht nach Art. 157 ZPO, bei rechtswidrig beschafften Beweismitteln nach Art. 152 Abs. 2 ZPO. Lassen Sie Ihre Strategie von Ihrer Gewerkschaft oder einer Anwältin prüfen.

Mobbing und Diskriminierung: welche Bestimmungen in der Schweiz tatsächlich greifen

Die Schweiz hat keinen eigenen Mobbing-Tatbestand, und das ist der Punkt, an dem allgemeine Ratgeber ungenau werden. Getragen wird der Anspruch von vier Bausteinen, und jeder davon verlangt Beweise mit Datum.

Fürsorgepflicht: Art. 328 OR

Der Arbeitgeber hat im Arbeitsverhältnis die Persönlichkeit der Arbeitnehmenden zu achten und zu schützen. Erfährt er von Mobbing, muss er den Sachverhalt abklären und Abhilfe schaffen. Untätigkeit ist kein neutrales Verhalten, sondern selbst eine Vertragsverletzung. Genau deshalb ist die datierte Meldung an die vorgesetzte Person oder an die HR-Abteilung oft der wichtigste Beweis der ganzen Akte.

Die Brücke zur Kündigung: Art. 336 OR

Wer Mobbing meldet und daraufhin die Kündigung erhält, steht mitten in Art. 336 OR: Die Kündigung kann missbräuchlich sein, wenn sie ausgesprochen wird, weil die andere Partei in guten Treuen Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis geltend gemacht hat, oder wenn der Arbeitgeber seine Fürsorgepflicht verletzt hat. Der Zusammenhang zwischen Ihrer Meldung und der Kündigung lässt sich nur mit datierten Dokumenten zeigen.

Gleichstellungsgesetz (GlG)

Richtet sich die Benachteiligung gegen das Geschlecht, greift zusätzlich das Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann. Es verbietet die Diskriminierung im Erwerbsleben ausdrücklich auch bei der Kündigung, von der Anstellung über den Lohn bis zur Beförderung. Auch hier führt der Weg zuerst über die Schlichtungsbehörde.

Die Beweislast liegt bei Ihnen

Wer sich auf Mobbing beruft, muss es behaupten und beweisen. Führen Sie ein Mobbingtagebuch mit Datum, Uhrzeit, Vorfall und Zeugen und erfassen Sie parallel jede herabwürdigende Nachricht mit ProofSnap. Ein Tagebuch allein ist eine Parteibehauptung; ein Tagebuch plus versiegelte, datierte Nachrichten ist eine Beweiskette, die das Gericht nach Art. 157 ZPO würdigen kann.

Eine gesetzliche Arbeitnehmerkammer kennt die Schweiz nicht. Erste Anlaufstellen sind Ihre Gewerkschaft, etwa Unia, Syna oder Angestellte Schweiz, und die kantonale Schlichtungsbehörde. ProofSnap ersetzt keine Rechtsberatung.

Zu spät für das Postfach?

Schon gekündigt oder freigestellt? Was Sie jetzt noch sichern können

Der Zugang zum Firmenpostfach ist bereits gesperrt? Nicht alles ist verloren. Ein grosser Teil der Beweise lebt ausserhalb der betrieblichen Systeme, bereits erstellte Screenshots lassen sich nachträglich versiegeln, und das revidierte Datenschutzgesetz gibt Ihnen ein Auskunftsrecht über die Daten, die der Arbeitgeber über Sie bearbeitet.

E-Mails in Ihrem privaten Postfach

Weitergeleitete Mails, Kopien in Bcc, Schriftwechsel zur Aufhebungsvereinbarung oder mit der Anwältin, die an Ihre private Adresse gingen: darauf haben Sie weiterhin Zugriff. Erfassen Sie sie live in Ihrem Webmail.

WhatsApp, LinkedIn, SMS

Gespräche ausserhalb der betrieblichen Systeme bleiben auf Ihrem Telefon und Ihrem Konto. Erfassen Sie WhatsApp Web, LinkedIn oder einen Nachrichtenverlauf, an dem Sie beteiligt sind.

Noch online stehende Beiträge des Arbeitgebers

Ein LinkedIn-Post, eine Stellenanzeige, eine öffentliche Aussage, die dem Kündigungsgrund widerspricht: sichern Sie sie, solange sie online ist, bevor sie entfernt oder geändert wird.

Ihre bereits erstellten Screenshots und Dateien

Sie haben schon Screenshots, ein PDF oder einen Export am Telefon? Der Datei-Zertifizierer von ProofSnap versiegelt sie nachträglich mit SHA-256-Hash und Bitcoin-Zeitstempel, optional mit eIDAS, als Nachweis, dass die Datei zum Zeitpunkt der Versiegelung existierte und seitdem nicht verändert wurde.

Ein roher Screenshot hat keine nachweisbare Integrität. Die Versiegelung gibt ihm ein Datum und eine prüfbare Prüfsumme, und das ist vor der Schlichtungsbehörde und dem Gericht deutlich belastbarer als eine blosse Bilddatei.

Vorhandene Beweise versiegeln

Erfassen oder versiegeln Sie nur Inhalte, zu denen Sie rechtmässig Zugang haben. Die Versiegelung einer bereits erstellten Datei belegt deren Existenz zum Zeitpunkt der Versiegelung, nicht zum Zeitpunkt des ursprünglichen Ereignisses. Zum Beweiswert in Ihrem Fall berät Sie Ihre Gewerkschaft oder eine Anwältin.

Wer ProofSnap im Schweizer Arbeitsrechtsstreit nutzt

Ob Sie betroffen sind, Betroffene vertreten oder in einer Personalkommission sitzen: ProofSnap gibt Ihnen einen Beweis, der die Sperre des Zugangs überdauert und beide Fristen des Art. 336b OR übersteht.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Missbräuchliche Kündigung, ungerechtfertigte fristlose Kündigung, Mobbing, Diskriminierung, unbezahlte Überstunden. Sichern Sie Ihre Beweise vor der Kündigung, solange Sie noch in Postfach und Systeme kommen, und gehen Sie damit zu Ihrer Gewerkschaft.

Anwältinnen und Anwälte für Arbeitsrecht

Geben Sie Mandantinnen und Mandanten schon beim Erstgespräch ein Vorgehen an die Hand, das Beweise mit gesicherter Integrität festhält. Wenn die Einsprache bis zum Ende der Kündigungsfrist stehen muss, zählt jeder Tag. Ein datiertes, prüfbares Beweispaket stützt den Beweiswert in der freien Beweiswürdigung nach Art. 157 ZPO.

Gewerkschaften und Personalkommissionen

Unia, Syna, Angestellte Schweiz und betriebliche Personalkommissionen begleiten Mitglieder durch Einsprache und Schlichtung. Ein versiegelter, datierter digitaler Beweis stärkt die Akte, ob es um Mobbing, gewerkschaftliche Tätigkeit als Kündigungsgrund, Diskriminierung oder Verstösse gegen einen Gesamtarbeitsvertrag geht.

In vier Schritten von „das muss ich behalten“ zum verwertbaren Beweis

Keine technischen Kenntnisse nötig. Das Ganze dauert etwa 10 Sekunden pro Erfassung.

1

Beweis öffnen

Öffnen Sie die E-Mail, den Teams- oder Slack-Verlauf, das HR-Portal oder die Veröffentlichung, solange Sie noch Zugang haben.

2

Auf ProofSnap klicken

Ein Klick erfasst die ganze Seite mit Text, Absender, URL, Metadaten, DOM-Inhalt und einem SHA-256-Hash.

3

Beweis herunterladen

Sie erhalten ein mit Bitcoin-Zeitstempel versehenes ZIP-Archiv: Screenshot, Quelltext, Metadaten, Chain of Custody, forensisches Protokoll und Beweis-PDF.

4

Übergeben

Legen Sie es Ihrer Einsprache und Ihrem Schlichtungsgesuch bei oder übergeben Sie es Ihrer Gewerkschaft oder Ihrer Anwältin.

Ein ProofSnap-Beweisarchiv enthält je nach Tarif 11 bis 15 forensische Dateien, und jede einzelne kann jeder Dritte kostenlos mit dem Trust Verifier nachprüfen

evidence.pdf provenance_certificate.pdf screenshot.jpeg page.html domtextcontent.txt metadata.json forensic_log.json chain_of_custody.json c2pa.json manifest.json manifest.sig publickey.pem manifest.json.ots manifest.json.tsr eidas_validation.json

SnapPack und Professional enthalten den Bitcoin-Zeitstempel (.ots). Der qualifizierte eIDAS-Zeitstempel (.tsr und eidas_validation.json) ist in den eIDAS SnapPacks und in Enterprise enthalten.

Zwei Beweisebenen: Bitcoin-Verankerung und qualifizierter Zeitstempel

Jede Erfassung wird in der Bitcoin-Blockchain verankert. Ergänzen Sie einen qualifizierten Zeitstempel, wenn die Sache vor die Schlichtungsbehörde oder das Gericht geht. Vor einem Schweizer Gericht wirken beide Ebenen über die freie Beweiswürdigung, nicht über eine gesetzliche Vermutung.

Ebene 1: Bitcoin OpenTimestamps

Der SHA-256-Hash Ihrer Erfassung wird in der Bitcoin-Blockchain verankert, dezentral und unabhängig, als Nachweis, dass die Nachricht zu diesem Zeitpunkt existierte. Ohne gesetzliche Vermutung, also ein Beweismittel, das das Gericht nach Art. 157 ZPO frei würdigt.

In jedem kostenpflichtigen Tarif enthalten · oder allein per SnapPack 4,99 USD (ca. 4.00 CHF) für 10 Erfassungen

Ebene 2: qualifizierter Zeitstempel

Ausgestellt von Disig a.s., einem qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter auf der EU-Vertrauensliste, nach europäischem Recht. In der Schweiz begründet das keine gesetzliche Vermutung, denn die Schweiz gehört weder zur EU noch zum EWR und hat mit dem ZertES ihre eigene Ordnung. Der Zeitstempel bleibt ein technisch starker, unabhängig bezeugter Nachweis, den das Gericht nach Art. 157 ZPO frei würdigt.

Per eIDAS SnapPack ab 6,99 USD (ca. 5.60 CHF) · oder in Enterprise enthalten

Worauf sich das stützt

Beweiswert vor Gericht

Art. 157 ZPO: Das Gericht bildet sich seine Überzeugung nach freier Würdigung der Beweise. Beweismittel nach Art. 168 ZPO, elektronische Dateien als Urkunden nach Art. 177 ZPO.

Qualifizierter Zeitstempel

Keine gesetzliche Vermutung in der Schweiz: kein EU- oder EWR-Mitglied, keine gegenseitige Anerkennung, eigenes Recht im ZertES (SR 943.03). Technisch stark, frei zu würdigen.

Mobbing, Diskriminierung und Überstunden

Mobbing: Fürsorgepflicht Art. 328 OR, Datenbearbeitung Art. 328b OR. Diskriminierung: Gleichstellungsgesetz GlG. Überstunden: Art. 321c OR, Art. 46 ArG und Art. 73 ArGV 1.

Kündigung, Einsprache und Fristen

Missbräuchlich nach Art. 336 OR, Einsprache und 180 Tage nach Art. 336b OR, Entschädigung bis sechs Monatslöhne nach Art. 336a OR. Tonaufnahmen: Art. 179bis, 179ter und 179quater StGB.

ProofSnap ist ein Beweiswerkzeug, keine Anwaltskanzlei. Zu Ihrem Fall und zur Verwertbarkeit jedes einzelnen Beweises berät Sie Ihre Gewerkschaft oder eine Anwältin.

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Ein arbeitsrechtlicher Streit ist meist einmalig, deshalb kaufen die meisten einfach ein SnapPack. Ohne Abo. Abgerechnet wird in US-Dollar, die Frankenbeträge sind Näherungswerte.

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Frei zu würdigen, Art. 157 ZPO.

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Mehrere E-Mails, Nachrichten und Dokumente.

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Kanzlei, Gewerkschaft, Personalabteilung.

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  • Nachweis, dass eine E-Mail oder Nachricht zu einem bestimmten Datum existierte
  • Chain of Custody und Herkunftszertifikat als PDF
  • Erfassen Sie 10 E-Mails, Nachrichten oder Dokumente
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Jede eIDAS-SnapPack-Erfassung enthält auch die Bitcoin-OpenTimestamps-Verankerung, also beide Ebenen in einem Archiv.

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Guthaben verfällt nicht so schnell. eIDAS-SnapPack-Guthaben ist 12 Monate gültig, Sie können also im Voraus kaufen. Sichere Zahlungen via Stripe; für jeden Kauf ist eine Kreditkarte erforderlich, auch für SnapPacks.

vs. öffentliche Beurkundung, Screenshot oder Anfrage beim Arbeitgeber

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Funktion ProofSnap Öffentliche Beurkundung Screenshot Anfrage beim Arbeitgeber
Sofort-Erfassung vor der Sperrung Termin nötig Manuell Selten freiwillig
SHA-256 + Bitcoin-Zeitstempel Nein Nein Nein
Qualifizierter Zeitstempel (Option) Nein Nein Nein
Kopfzeilen + Metadaten des Absenders Je nach Urkunde Nein Unterschiedlich
Beweis gehört Ihnen, unabhängig vom Arbeitgeber Nein
Höherer Beweiswert (Art. 157 ZPO) Ja (öffentliche Urkunde) Leicht anfechtbar Unterschiedlich
Einstiegspreis 4,99 USD (ca. 4.00 CHF) SnapPack · 6,99 USD (ca. 5.60 CHF) eIDAS 1 Token mehrere hundert Franken, je nach Kanton 0 Franken gratis, aber ungewiss

ProofSnap ist keine öffentliche Beurkundung und kein anwaltliches Gutachten, sondern ein selbst prüfbarer privater Beweis. Die öffentliche Beurkundung durch eine Urkundsperson bleibt für bestimmte Fälle relevant, Zuständigkeit und Tarif regelt jeder Kanton selbst; ProofSnap sichert die Beweise sofort, selbst, bevor sie verschwinden. Richtwerte 2026.

Häufige Fragen

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Bevor der nächste Schritt Ihrer Kündigung oder Ihres Streits ansteht, sichern Sie Ihre E-Mails und Nachrichten in 10 Sekunden. Beginnen Sie mit einem SnapPack zu 4,99 USD (ca. 4.00 CHF), oder ergänzen Sie ab 6,99 USD (ca. 5.60 CHF) einen qualifizierten Zeitstempel, wenn die Sache vor die Schlichtungsbehörde geht.

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