Sept. 2025: Ein kalifornischer Richter wies einen Fall ab, weil die Videobeweise ein Deepfake waren. Sind Ihre Beweise manipulationssicher?
Ausgabe Österreich Deutschland und Schweiz

Vor österreichischen Gerichten zählt der Screenshot wenig.
Das Beweispaket zählt.

Ein Screenshot ist in Österreich 2026 als Beweis zulässig, aber nur als Augenscheinsbeweis in der freien Beweiswürdigung nach § 272 öZPO: Das Gericht ist an keine feste Beweisregel gebunden. ProofSnap sichert die Seite stattdessen als Beweispaket aus 11 bis 15 Dateien mit SHA-256-Hash, RSA-4096-Signatur und qualifiziertem eIDAS-Zeitstempel, den jedes Gericht selbst nachrechnen kann.

Im Sept. 2025 wies ein kalifornischer Richter einen Fall ab und verhängte Sanktionen gegen die Kläger, weil ihre Videobeweise ein Deepfake waren. Mendones v. Cushman & Wakefield, 2025

Ein Screenshot lässt sich in 30 Sekunden fälschen und liefert der freien Würdigung deshalb nichts Nachprüfbares. ProofSnap erfasst die gesamte Webseite und legt daneben, was das Gericht ohne uns nachrechnen kann: Hash, Signatur, Blockchain-Zeitstempel, Bildschirmaufnahme der Erfassung und ein Herkunftszertifikat gegen den Deepfake-Einwand. Die Kryptografie ist self-verifiable, es gibt kein Vendor-Lock-in: Die Nachweise bleiben prüfbar, auch wenn es ProofSnap eines Tages nicht mehr gibt. Ein Klick. 41 Sekunden. Fertig.

Funktioniert mit WhatsApp, LinkedIn, Slack, Discord, Telegram, Airbnb und 10+ Plattformen. eIDAS-qualifizierte EU-gerichtsfeste Zeitstempel verfügbar.

Ab 8,99 USD (ca. 8,30 EUR) pro Monat · Bis zu 15 Dateien pro Beweispaket · In 28 Sprachen verfügbar

Verwertbar nach § 272 öZPO (freie Beweiswürdigung) · Augenschein § 368 öZPO · Art. 41 Abs. 2 eIDAS-VO gilt in Österreich unmittelbar

ProofSnap Chrome-Erweiterung: Webseite in Österreich als gerichtsfesten Beweis sichern mit SHA-256-Hash, RSA-4096-Signatur und Blockchain-Zeitstempel für die freie Beweiswürdigung nach § 272 öZPO

Ist ein Screenshot als Beweis vor Gericht in Österreich zulässig? Ja. Er ist 2026 zulässig, das Gericht würdigt ihn aber nach § 272 öZPO frei, ohne feste Beweisregel. Ohne Hash, Signatur und Zeitstempel bleibt sein Gewicht gering. ProofSnap sichert eine Webseite in 41 Sekunden mit SHA-256, RSA-4096 und qualifiziertem eIDAS-Zeitstempel.

Ein Screenshot ist im Zeitalter von Deepfakes leicht anfechtbar, weil ihm der Nachweis fehlt, wann er entstand und ob er unverändert ist. Jede ProofSnap-Erfassung liefert genau das: einen SHA-256-Hash, eine RSA-4096-Signatur, einen Bitcoin-Blockchain-Zeitstempel über OpenTimestamps, eine Bildschirmaufnahme des Erfassungsprozesses und ein Herkunftszertifikat mit 8 Integritätsprüfungen zur Deepfake-Erkennung.

Enterprise-Pläne ergänzen einen qualifizierten eIDAS-Zeitstempel von Disig a.s., einem qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter auf der EU-Trusted-List. Österreich ist EU-Mitgliedstaat, deshalb gilt die Verordnung (EU) Nr. 910/2014 hier unmittelbar: Art. 41 Abs. 2 knüpft an den qualifizierten Zeitstempel die Vermutung der Richtigkeit von Datum und Uhrzeit sowie der Unversehrtheit der Daten. Wer das bestreitet, muss es vor dem österreichischen Gericht widerlegen. Preise ab 8,99 USD (ca. 8,30 EUR) pro Monat, für die 7-Tage-Testphase ist eine Kreditkarte erforderlich.

Von Radim Motycka, Gründer & Chefentwickler, ProofSnap · · Unabhängig überprüfbar über Vertrauens-Verifizierer

Passt es für mich?

Akzeptiert es ein Gericht?
Ja. Das österreichische Gericht würdigt den Beweis nach § 272 öZPO frei; der qualifizierte eIDAS-Zeitstempel greift über Art. 41 Abs. 2 eIDAS-VO unmittelbar, weil Österreich EU-Mitgliedstaat ist
Funktioniert es mit Airbnb?
Ja, plus WhatsApp, LinkedIn, Telegram, Discord, Slack, Instagram, X, Reddit
Kann ich beweisen, dass es echt ist?
Ja, SHA-256-Hash, digitale Signatur, Video der Erfassung, Herkunftszertifikat
Kann ich beweisen, WANN?
Ja, Bitcoin-Blockchain-Zeitstempel + optionaler eIDAS-qualifizierter EU-Zeitstempel
Ist es schwer zu bedienen?
Nein, Chrome-Erweiterung installieren, einen Knopf drücken, ZIP herunterladen. 41 Sekunden.
Was kostet es?
Ab 8,99 USD (ca. 8,30 EUR) pro Monat, zzgl. gesetzlicher MwSt. 7-tägige Testphase inklusive, dafür ist eine Kreditkarte erforderlich.
Was bekomme ich?
ZIP mit bis zu 15 Dateien: Screenshot, HTML, Metadaten, forensisches Protokoll, Beweiskette, PDF, Video
Was ist mit Deepfakes?
Herkunftszertifikat mit 8 Integritätsprüfungen beweist, dass es ein unverändertes Original ist
Preise:
Ab 8,99 USD (ca. 8,30 EUR) pro Monat (Essential) bis 28,99 USD (ca. 26,70 EUR) pro Monat (Enterprise), jeweils zzgl. österreichischer Umsatzsteuer. Abgerechnet wird in US-Dollar, die Euro-Beträge sind Näherungswerte.

Drei Lücken, die einen Screenshot vor Gericht wertlos machen

Richter in US v. Vayner, Griffin v. State und Serrano v. Cruz-Angeles haben Screenshot-Beweise abgelehnt. Hier ist der Grund.

Kein Zeitstempel-Beweis

Dateizeitstempel können in Sekunden geändert werden. Gerichte wissen das. Ohne Blockchain- oder eIDAS-qualifizierten Zeitstempel können Sie nicht beweisen, wann Sie es erfasst haben.

Keine Manipulationserkennung

Jeder Screenshot kann in 10 Sekunden mit KI bearbeitet werden. Im Sept. 2025 wies ein kalifornischer Richter einen Fall ab, nachdem gefälschte Videobeweise entdeckt wurden. Ohne SHA-256-Hash gibt es keinen Beweis, dass Ihrer echt ist.

Keine Beweiskette

Wer hat es erfasst? Wann? Auf welchem Gerät? Wie wurde es gespeichert? Screenshots beantworten keine dieser Fragen. In der freien Beweiswürdigung nach § 272 öZPO entscheidet genau das über das Gewicht des Beweises.

Ihr Screenshot

  • 1 JPEG-Datei, kein Beweis, dass es echt ist
  • Kein Zeitstempel, könnte jederzeit erstellt worden sein
  • In Photoshop in 10 Sekunden bearbeitbar
  • „Das hätte jeder erstellen können“, Richter

ProofSnap-Beweispaket

  • Bis zu 15 Dateien: Screenshot, HTML, Metadaten, forensisches Protokoll
  • Blockchain-Zeitstempel, unveränderlicher Beweis, wann
  • Video der Erfassung + Herkunftszertifikat
  • Lückenlose Beweiskette für AT, CH und DE

Vertrauen Sie nicht uns. Vertrauen Sie der Mathematik.

Drei Anbieter-Ansätze. Ein entscheidender Unterschied.

Die meisten Tools für Webbeweise zwingen Sie, von ihnen abhängig zu sein. ProofSnap-Beweise sind self-verifiable: jeder mit dem ZIP kann die Authentizität anhand offener Standards (SHA-256, OpenTimestamps, eIDAS) bestätigen, mit oder ohne ProofSnap.

ProofSnap Page Vault / Pagefreezer Notar / Wayback Machine
Ohne den Anbieter überprüfbar? Ja, SHA-256 + OpenTimestamps gelten dauerhaft Nein, Verifikation nur über deren Portal Nein, abhängig von der Archivverfügbarkeit
Was, wenn der Anbieter verschwindet? Beweis bleibt gültig Beweis wird schwer zu verteidigen Wayback kann auf Anfrage gelöscht werden
Unabhängige gerichtliche Sachverständigenprüfung Jeder IT-Sachverständige, in 60 Sekunden Erfordert Kooperation des Anbieters Erfordert manuellen Screenshot
Kryptografischer Beweis in der Datei selbst Ja, offene Standards (SHA-256, OTS, eIDAS) Proprietäres Format Keiner
„Sein Wert beruht darauf, dass er self-verifiable ist und nicht zwangsläufig vom Ansehen oder Vertrauen abhängt, das dem dahinterstehenden Unternehmen entgegengebracht wird.“
Spanischer IP-Anwalt, ProofSnap-Nutzer
Überprüfen Sie selbst ein Beispiel-Beweispaket

Kein Konto erforderlich · Öffnen Sie den Vertrauens-Verifizierer und ziehen Sie ein beliebiges ProofSnap-ZIP hinein

Open-Source-Verifier auf GitHub ansehen

Digitale Beweise vor österreichischen Gerichten: was § 272 öZPO wirklich bedeutet

Das österreichische Zivilverfahren kennt für einen Screenshot keine feste Beweisregel. Er ist keine Urkunde im Sinn der §§ 292 ff. öZPO, denn ihm fehlt die Unterschrift des Ausstellers; er wird als Gegenstand des Augenscheins behandelt und nach § 272 öZPO frei gewürdigt. Entscheidend ist deshalb nicht das Bild, sondern was daneben nachprüfbar ist: Hashwert, Signatur und Zeitstempel. Ein Vorteil ist dabei fest im Gesetz verankert, und er gilt in Österreich stärker als in vielen Nachbarmärkten: Als EU-Mitgliedstaat wendet Österreich die eIDAS-Verordnung unmittelbar an, samt der Vermutung des Art. 41 Abs. 2.

„Das Gericht hat, soferne in diesem Gesetze nicht etwas anderes bestimmt ist, unter sorgfältiger Berücksichtigung der Ergebnisse der gesammten Verhandlung und Beweisführung nach freier Überzeugung zu beurtheilen, ob eine thatsächliche Angabe für wahr zu halten sei oder nicht.“
§ 272 Abs. 1 öZPO, im Originalwortlaut der Zivilprozessordnung von 1895, abgerufen im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS). Weil kein österreichisches Gesetz eine feste Beweisregel für Screenshots vorgibt, entscheidet allein die Überzeugung des Gerichts. Genau dort wirkt kryptografische Absicherung: Hash, Signatur und qualifizierter Zeitstempel geben dem Gericht nachprüfbare Tatsachen statt eines Bildes.

§ 272 öZPO · Freie Beweiswürdigung

Keine feste Beweisregel, also entscheidet Nachprüfbarkeit

§ 272 öZPO verpflichtet das Gericht, den Beweiswert nach freier Überzeugung zu beurteilen. Für einen Screenshot heißt das: kein gesetzlicher Bonus, kein gesetzlicher Malus, sondern eine offene Frage, die die Gegenseite mit einem Satz angreifen kann. Ein ProofSnap-Beweispaket beantwortet sie mit Zahlen statt mit Behauptungen: SHA-256-Hash über jede Datei, RSA-4096-Signatur über das Manifest und ein Zeitstempel, den das Gericht selbst nachrechnen kann.

§§ 292, 294 und 368 öZPO

Warum der Screenshot keine Urkunde ist

Die volle Beweiskraft einer Privaturkunde nach § 294 öZPO hängt an der Unterschrift des Ausstellers, die einem Bildschirmfoto naturgemäß fehlt. Es wird deshalb als Gegenstand des Augenscheins nach § 368 öZPO verwertet und fällt zurück in die freie Würdigung. ProofSnap ändert daran nichts und behauptet auch nichts anderes; es liefert dem Augenschein nur Begleitdaten, die man prüfen kann.

§ 883 ABGB · Formfreiheit

Der WhatsApp-Chat ist oft schon der Vertrag

§ 883 ABGB lautet: „Ein Vertrag kann mündlich oder schriftlich; vor Gerichte oder außerhalb desselben; mit oder ohne Zeugen errichtet werden. Diese Verschiedenheit der Form macht, außer den im Gesetze bestimmten Fällen, in Ansehung der Verbindlichkeit keinen Unterschied.“ Eine Preiszusage per WhatsApp bindet also genauso wie ein unterschriebenes Papier. Nur ist der Beweis flüchtig: Nachrichten lassen sich löschen, Konten sperren. Wer den Verlauf vor der Mahnklage sichert, hat die Vereinbarung noch, wenn die App sie nicht mehr zeigt.

Was ProofSnap nicht behauptet

Ein Integritätssiegel ist keine qualifizierte Signatur

Die RSA-4096-Signatur über das Manifest ist ein technisches Integritätssiegel, keine qualifizierte elektronische Signatur im Sinn des Art. 3 Nr. 12 eIDAS-VO. Sie macht die Erfassung deshalb nicht zur Urkunde und kehrt keine Beweislast um. Was sie leistet, ist enger und dafür belastbar: Jede nachträgliche Änderung an einer der Dateien bricht die Signaturprüfung, und zwar für jeden nachvollziehbar, auch für die Gegenseite.

Was der qualifizierte Zeitstempel rechtlich bewirkt, und wo er es nicht tut

ProofSnap koppelt jede Erfassung auf Wunsch an einen qualifizierten eIDAS-Zeitstempel von Disig a.s., einem auf der EU-Trusted-List geführten qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter. Die Rechtsfolge steht in der Verordnung selbst:

„Für qualifizierte elektronische Zeitstempel gilt die Vermutung der Richtigkeit des Datums und der Zeit, die darin angegeben sind, sowie der Unversehrtheit der mit dem Datum und der Zeit verbundenen Daten.“
Art. 41 Abs. 2 der Verordnung (EU) Nr. 910/2014, deutsche Sprachfassung auf EUR-Lex. Die Vermutung betrifft Zeitpunkt und Unversehrtheit, nicht die inhaltliche Richtigkeit der erfassten Seite. Art. 42 regelt nur die technischen Anforderungen an die Qualifikation und begründet selbst keine Vermutung.

Für Österreich ist dieser Absatz die stärkste Aussage auf der ganzen Seite, und zwar aus einem einfachen Grund. Eine EU-Verordnung gilt in jedem Mitgliedstaat unmittelbar, sie braucht keinen Umsetzungsakt und keinen Anerkennungsschritt. Ein Bezirksgericht in Wien, Graz oder Innsbruck wendet Art. 41 Abs. 2 also genauso an wie eine Behörde in Brüssel. Länder außerhalb der EU müssen für dieselbe Wirkung erst eine Anerkennung ihres nationalen Regimes aushandeln; in Österreich entfällt dieser Schritt vollständig.

1. Unmittelbare Geltung

Österreich ist seit 1995 EU-Mitgliedstaat, die eIDAS-Verordnung wirkt hier ohne nationalen Umsetzungsakt. Das Signatur- und Vertrauensdienstegesetz (SVG) regelt dazu nur das Begleitende, etwa Aufsicht und Verfahren, nicht die Vermutung selbst. Die steht in der Verordnung.

2. Was vermutet wird

Vermutet werden Datum und Uhrzeit sowie die Unversehrtheit der damit verbundenen Daten. Die freie Beweiswürdigung nach § 272 öZPO bleibt bestehen, doch diese beiden Punkte muss das Gericht nicht mehr erst feststellen. Wer sie bestreitet, muss die Vermutung erschüttern, und dafür braucht er mehr als einen Zweifel.

3. Was nicht vermutet wird

Der Zeitstempel sagt nichts darüber, ob der Inhalt der erfassten Seite wahr ist, und er macht die Erfassung nicht zur Urkunde nach § 294 öZPO. Er beweist, wann etwas so aussah und dass sich daran seither nichts geändert hat. Genau diese zwei Fragen sind es, an denen ein Screenshot in der Praxis scheitert.

Zu beachten: Die Vermutung greift nur, wenn die Signatur technisch intakt ist und die zugrundeliegenden Zertifikate zum Signaturzeitpunkt gültig waren. ProofSnap protokolliert die vollständige Zertifikatskette im Herkunftszertifikat jeder Erfassung, sodass die Prüfung durch Gericht und Gegenseite deterministisch nachvollziehbar bleibt. Auch ohne eIDAS-Zeitstempel bleibt jedes Paket unabhängig prüfbar: SHA-256-Hash, RSA-4096-Signatur, öffentlicher Schlüssel und der Bitcoin-Anker über OpenTimestamps lassen sich ohne ProofSnap und ohne Behörde nachrechnen.

Anzeige in Österreich: welche Tatbestände greifen und wohin die Beweise gehen

Wer in Österreich Anzeige erstattet, bringt seine Beweise zur Polizei oder zur Staatsanwaltschaft, und dort entscheidet die Qualität der Dokumentation darüber, ob ein Verfahren überhaupt anläuft. Das österreichische Strafgesetzbuch kennt für den digitalen Alltag mehrere einschlägige Tatbestände. Die Nachricht selbst ist dabei regelmäßig das einzige Beweismittel, und sie ist löschbar.

Einschlägige Tatbestände des österreichischen StGB bei digitaler Belästigung, Drohung und Betrug
Bestimmung Tatbestand Was Sie sichern sollten
§ 107a StGB Beharrliche Verfolgung (Stalking) Den gesamten Verlauf mit Zeitachse, nicht einzelne Nachrichten. Die Beharrlichkeit ist das Tatbestandsmerkmal.
§ 107c StGB Fortdauernde Belästigung im Wege einer Telekommunikation oder eines Computersystems Profil, Postings und Kommentare samt Zeitstempel, auch wenn das Konto später gelöscht wird.
§ 107 StGB Gefährliche Drohung Den Wortlaut der Drohung im Kontext, mit Absender und Zeitpunkt.
§ 105 StGB Nötigung Die Forderung und das Druckmittel, meist über mehrere Nachrichten verteilt.
§ 146 StGB Betrug Angebot, Shop-Seite, Zahlungsaufforderung und Chatverlauf, bevor die Seite offline geht.
§§ 111, 115 StGB Üble Nachrede und Beleidigung Das Posting mit sichtbarer Reichweite und Datum, weil beides für die Privatanklage zählt.

Die österreichischen Meldewege

  • Polizei und Staatsanwaltschaft: Anzeige bei jeder Polizeidienststelle oder direkt bei der zuständigen Staatsanwaltschaft. Die Beweise gehören zur Anzeige, nicht nachgereicht.
  • Watchlist Internet: die österreichische Meldestelle für Internetbetrug, Fake-Shops und Phishing. Eine Meldung mit gesicherter Seite hilft auch anderen, weil der Fall dort öffentlich dokumentiert wird.
  • Internet Ombudsstelle: kostenlose außergerichtliche Schlichtung bei Konflikten aus Online-Geschäften. Ein Beweispaket mit Zeitstempel verkürzt hier die Diskussion darüber, was auf der Seite tatsächlich stand.
  • Datenschutzbehörde: zuständig für Beschwerden nach DSGVO und österreichischem Datenschutzgesetz (DSG). ProofSnap erfasst clientseitig im Browser und überträgt die erfassten Inhalte nicht an ProofSnap-Server, was für die Integrität und Vertraulichkeit nach Art. 32 DSGVO relevant ist.

Hinweis: Dieser Abschnitt bietet eine fachliche Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.

Typische Einsatzszenarien in Österreich

Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte

Sicherung von Website-Inhalten, Social-Media-Verstößen und Online-Veröffentlichungen vor der Klage beim Bezirksgericht oder Landesgericht.

Compliance in Banken und Versicherungen

Prüffeste Dokumentation von Kundenkommunikation, Beratungsprotokollen und Online-Publikationen gegenüber der FMA.

Markenrechts- und IP-Portfolios

Nachweis von Markenverletzungen, Urheberrechtsverstößen und Designrechtsverletzungen durch manipulationssichere Archivierung.

Personalabteilung und interne Ermittlungen

Dokumentation von Belästigung, Diskriminierung und Pflichtverletzungen im Arbeitsverhältnis, vor dem Gang zum Arbeits- und Sozialgericht. Wer eine Kündigung anfechten will, hat dafür nach § 105 ArbVG zwei Wochen Zeit, der Betriebsrat kann binnen einer Woche Stellung nehmen. Sichern Sie die Beweise besser vorher: Beweise für die Kündigungsanfechtung.

Journalismus & Medienrecht

Archivierung von Primärquellen mit beweissicherer Zeitstempelung, Schutz vor Löschung und nachträglichen Änderungen.

Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung

Belegsicherung von Online-Transaktionen, Plattform-Veröffentlichungen und digitaler Unternehmenskommunikation für die Aufbewahrung nach § 132 BAO.

Wo Sie in Österreich klagen, und warum der Notar keine Alternative ist

Die meisten Streitigkeiten, in denen ein gesicherter Chat oder eine gesicherte Webseite entscheidet, landen beim Bezirksgericht. § 49 Abs. 1 der Jurisdiktionsnorm weist ihm Streitigkeiten über vermögensrechtliche Ansprüche zu, „wenn der Streitgegenstand an Geld oder Geldeswert den Betrag von 15 000 Euro nicht übersteigt“. Darüber ist das Landesgericht zuständig. Unabhängig vom Wert gehören unter anderem Unterhalts- und Bestandstreitigkeiten vor das Bezirksgericht. Wer eine offene Forderung eintreiben will, geht in der Regel den Weg der Mahnklage, und dort zählt vor allem eines: dass die Grundlage der Forderung belegt ist, bevor der Gegner Einspruch erhebt.

Die naheliegende Alternative wäre der Gang zur Notarin oder zum Notar. Ein Notariatsakt oder eine notarielle Beglaubigung schafft in Österreich unbestreitbar starke Beweiskraft, nur passt das Instrument selten auf den Anlassfall. Eine Notarin beurkundet eine Erklärung, die vor ihr abgegeben wird. Sie beurkundet nicht, wie eine fremde Webseite gestern um 14:12 Uhr aussah, und sie ist nicht erreichbar, wenn ein Verkäufer sein Inserat in der nächsten Stunde löscht. Genau in diese Lücke fällt die kryptografische Sicherung: sofort verfügbar, unbegrenzt oft wiederholbar, und von jeder Partei ohne Mitwirkung Dritter nachrechenbar.

ProofSnap tritt damit nicht an die Stelle einer notariellen Beurkundung und behauptet auch nicht deren Rechtsfolgen. Es deckt den Fall ab, für den es die Beurkundung praktisch nicht gibt: den flüchtigen Online-Inhalt, jetzt, mit nachprüfbarem Zeitpunkt.

Quellen: §§ 272, 292, 294, 368 öZPO (RIS) · § 49 Abs. 1 JN (RIS, konsolidierte Fassung, Stand 10. 9. 2025) · § 883 ABGB (RIS) · §§ 105, 107, 107a, 107c, 111, 115, 146 StGB (RIS) · Signatur- und Vertrauensdienstegesetz, SVG (RIS) · Verordnung (EU) Nr. 910/2014, Art. 41 und Art. 42 (EUR-Lex) · Watchlist Internet, Internet Ombudsstelle und Datenschutzbehörde (jeweils offizielle Website). Dieser Abschnitt bietet eine fachliche Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung.

WhatsApp-Chat als Beweis in Österreich: der Vorteil, den Sie noch haben

WhatsApp ist in Österreich der Standardkanal für Absprachen, die später strittig werden: die Preiszusage des Handwerkers, die Terminverschiebung der Vermieterin, die Drohung eines Ex-Partners. Weil ein Vertrag nach § 883 ABGB formfrei zustande kommt, ist der Chat oft nicht bloß Beweis, sondern die Vereinbarung selbst. Und weil § 272 öZPO keinen Beweismittelkatalog kennt, darf das Gericht ihn verwerten. Die Frage ist nur, wie viel er wiegt.

Der Export funktioniert hier, anderswo nicht mehr

Der vollständige Chatexport aus WhatsApp steht österreichischen Nutzerinnen und Nutzern normal zur Verfügung. In Deutschland ist er eingeschränkt: Meta entfernte den E-Mail-Chatexport nach einem Urteil des Landgerichts München aus dem Jahr 2019. Unabhängig davon kann der optionale Erweiterte Chat-Datenschutz den Export einzelner Chats blockieren, wenn ein Teilnehmer ihn aktiviert. Für Österreich heißt das: Der Weg ist offen, aber er ist nicht garantiert offen, und er hängt an Entscheidungen, die andere treffen.

Warum der Export allein nicht reicht

Ein Chatexport ist eine Textdatei. Sie enthält keinen Nachweis darüber, wann sie erzeugt wurde, von wem, und ob jemand vor dem Speichern eine Zeile entfernt hat. Vor Gericht ist sie damit genau das, was der Screenshot auch ist: ein Gegenstand des Augenscheins, dessen Gewicht die Gegenseite mit einem Satz in Zweifel ziehen kann. ProofSnap erfasst den Verlauf stattdessen im Browser, in der Darstellung, die WhatsApp Web tatsächlich zeigt, und legt daneben, was nachrechenbar ist.

  1. Verlauf im Browser öffnen. ProofSnap scrollt den virtualisierten Chatverlauf schrittweise durch und setzt die Aufnahme zusammen, statt nur den sichtbaren Ausschnitt zu fotografieren.
  2. Erfassen. Screenshot, HTML-Quellcode, extrahierter Text und Metadaten wandern in ein Paket, jede Datei einzeln mit SHA-256 gehasht.
  3. Signieren. Das Manifest über alle Hashes wird mit RSA-4096 signiert, der öffentliche Schlüssel liegt im Paket.
  4. Zeitlich verankern. Der Manifest-Hash geht über OpenTimestamps in die Bitcoin-Blockchain, auf Wunsch zusätzlich als qualifizierter eIDAS-Zeitstempel.
  5. Vorlegen. Das ZIP enthält 11 bis 15 Dateien, je nach Tarif, samt Prüfskripten. Gericht und Gegenseite können alles ohne ProofSnap nachrechnen.

Der praktische Rat ist unspektakulär: Sichern Sie den Verlauf, solange Sie ihn noch sehen. Ein gelöschtes Konto, ein blockierter Kontakt oder ein aktivierter Erweiterter Chat-Datenschutz nimmt Ihnen den Zugriff, und keine Technik holt zurück, was Sie nicht erfasst haben.

Unabhängiges Rechtsgutachten · 21. 4. 2026

Anwaltskanzlei bestätigt: ProofSnap ist als Beweismittel vor Gericht verwendbar

Das Gutachten wurde von der Anwaltskanzlei SEDLAKOVA LEGAL s.r.o. (Brno, IČO 05669871) nach EU-Recht unter Bezugnahme auf das tschechische Prozessrecht erstellt. Es bestätigt die Verwendbarkeit der ProofSnap-Ergebnisse in Zivil-, Straf- und Verwaltungsverfahren. Für Österreich ist es nicht bindend, die tragende Begründung stützt sich aber auf EU-Recht und auf denselben Grundsatz der freien Beweiswürdigung, den § 272 öZPO kennt.

Zivil-, Straf- und Verwaltungsverfahren

Vor Gericht verwendbar

Die Ergebnisse sind allgemein als Beweismittel verwendbar. In Österreich fügt sich das in die freie Beweiswürdigung nach § 272 öZPO ein.

Vergleich mit der notariellen Tatsachenfeststellung

Wirtschaftliche Notar-Alternative

Das Gutachten bewertet ProofSnap als „geeignete und wirtschaftliche Alternative“ zur notariellen Tatsachenfeststellung für die Sicherung elektronischer Beweise.

Art. 41 Abs. 2 eIDAS

Vermutung der Richtigkeit

Der qualifizierte Zeitstempel von Disig a.s. (EU Trusted List) im Enterprise-Plan begründet die Vermutung von Zeitpunkt und Unversehrtheit, in Österreich unmittelbar und in allen 27 EU-Mitgliedstaaten.

„Aus den vorstehenden Ausführungen ergibt sich, dass die Ergebnisse des Dienstes ProofSnap aus Sicht des tschechischen Prozessrechts und des EU-Rechtsrahmens allgemein als Beweismittel in jeder Art von Verfahren verwendbar sind.“

Schlussfolgerung des Gutachtens, SEDLAKOVA LEGAL s.r.o., 21. 4. 2026

Das Gutachten ist öffentlich zugänglich, ohne Registrierung. Die Schlussfolgerungen geben die Rechtsauffassung der Verfasserin wieder und sind nicht rechtsverbindlich.

41s
Pro Erfassung
11-15
Dateien pro Beweispaket
27
EU-Staaten, rechtliche Anerkennung
7 Tage
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Vertraut von Fachleuten bei

State Attorney General's Office · Süddeutsche Zeitung · Coty Inc · Hogan Lovells

Unterstützt durch Disig a.s., einen qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter auf der EU-Vertrauensliste gemäß Verordnung (EU) Nr. 910/2014. Auf der EU Trusted List prüfen.

Sehen Sie ProofSnap in Aktion

Erleben Sie, wie ProofSnap gerichtsfeste Web-Beweise mit SHA-256-Hash, digitaler Signatur und Bitcoin-Blockchain-Zeitstempel in nur 41 Sekunden erfasst, verwertbar als Augenschein nach § 368 öZPO.

ProofSnap Demo: Gerichtsfeste Screenshots mit SHA-256-Hash und Bitcoin-Blockchain-Zeitstempel erstellen, eIDAS 2 konform
0:41

Erfahren Sie in 41 Sekunden, wie ProofSnap gerichtsfeste digitale Beweise erstellt

Klicken Sie, um auf YouTube anzusehen

Was enthält das Beweispaket

Jede Erfassung erzeugt ein ZIP-Archiv mit 11 Dateien. Hier sehen Sie genau, was Sie erhalten.

Visueller Beweis

screenshot.jpeg

Vollständige Scroll-Erfassung der gesamten Webseite

evidence.pdf

Lesbare forensische Zusammenfassung mit allen Metadaten

Vollständige Seitendaten

page.html

Vollständiger HTML-Quellcode der Seite

domtextcontent.txt

Extrahierter sichtbarer Textinhalt

metadata.json

URL, Zeitstempel, Browser-Info, TLS-Zertifikat

Forensische Integrität

forensic_log.json

Forensisches Protokoll nach ISO/IEC 27037 mit manipulationssicherer Hash-Kette

chain_of_custody.json

Beweismittelkette mit Geräteintegrität und NTP-Zeitverifizierung

Kryptografischer Beweis

manifest.json

SHA-256-Hashes aller Dateien im Paket

manifest.sig

RSA-4096 digitale Signatur des Manifests

publickey.pem

Öffentlicher Schlüssel zur unabhängigen Signaturverifizierung

Blockchain-Zeitstempel

manifest.json.ots

OpenTimestamps-Beweis verankert in der Bitcoin-Blockchain

Unwiderlegbarer Nachweis, wann der Beweis erfasst wurde. Kann nicht gefälscht oder rückdatiert werden. Von jedem unabhängig überprüfbar.

Herkunftszertifikat

provenance_certificate.pdf

Anti-Deepfake-Herkunftszertifikat mit 8 Integritätsprüfungen

c2pa.json

C2PA Content Credentials Manifest (offener Standard für Inhaltsprovenienz), signierte Herkunftsmetadaten, interoperabel mit C2PA-/Content-Authenticity-Initiative-Tools und ausgerichtet am EU AI Act Art. 50

Da KI-generierte Inhalte das Web überfluten, hinterfragen Gerichte zunehmend, ob digitale Beweise echt sind. Das Herkunftszertifikat und das C2PA-Manifest beweisen, dass Ihre Erfassung authentisch ist, nicht KI-generiert oder manipuliert. Erforderlich gemäß EU AI Act Art. 50 (Aug 2026).

Aufnahmevideo

capture_video.webm

Bildschirmaufnahme als Teil des Beweispakets, drei Modi:

  • Auto: nimmt den Erfassungsprozess auf (~60 s), Seitenscroll, Screenshots, Metadatenextraktion.
  • Manuell: Start drücken, bevor Medien auf der Seite abgespielt werden (Livestream, rechtsverletzendes Video, Deepfake), Stop & Erfassen, wenn fertig. Bis zu 5 Min. auf Essential / Pro, 10 Min. auf Enterprise / Company.
  • Session: Multi-Tab. Nimmt durchgehend auf, während Sie über mehrere Tabs hinweg surfen, und bündelt für jeden besuchten Tab ein forensisches Paket, Full-Page-Screenshot, HTML, DOM, DNS, WHOIS, TLS, signierte evidence.pdf, in einer einzigen signierten ZIP.

Alle drei Modi hashen das aufgenommene Video in das signierte Manifest, jede Frame-Änderung bricht die Signatur. In allen Plänen verfügbar.

EU-gerichtsfester Zeitstempel

manifest.json.tsr

Qualifizierter EU-Zeitstempel (RFC 3161, eIDAS Art. 41), zulässig in allen 27 EU-Mitgliedstaaten.

So kehrt eIDAS die Beweislast um →

Sehen Sie genau, was ein Gericht erhält

Beispiel-Beweispaket herunterladen

Überzeugen Sie sich selbst, öffnen Sie das ZIP, prüfen Sie das PDF, verifizieren Sie den Hash. Oder senden Sie eine URL an support@getproofsnap.com und wir erstellen das Beweispaket kostenlos für Sie (die URL muss öffentlich zugänglich sein, ohne Login, Paywall oder Geoblocking).

Die Beweislast, umgekehrt

ProofSnaps qualifizierte eIDAS-Zeitstempel verschieben die Beweislast. Gemäß Verordnung (EU) Nr. 910/2014, Artikel 41 Absatz 2, gilt für qualifizierte Zeitstempel die Vermutung der Richtigkeit von Datum und Zeit sowie der Unversehrtheit der damit verbundenen Daten. Die Gegenpartei muss das Gegenteil beweisen.

Mit ProofSnap eIDAS-Zeitstempel

  • Gegner muss beweisen, dass Ihr Beweis gefälscht ist
  • Gesetzliche Vermutung der Richtigkeit (eIDAS Art. 41 Abs. 2)
  • Automatisch anerkannt in allen 27 EU-Mitgliedstaaten
  • Kein Sachverständigengutachten erforderlich
  • Doppelter Zeitstempel: eIDAS qualifiziert + Bitcoin Blockchain

Normaler Screenshot oder nur Blockchain

  • Sie müssen beweisen, dass Ihr Beweis echt ist
  • Keine gesetzliche Vermutung, Richter entscheidet im Einzelfall
  • Anerkennung vor Gericht variiert je nach Land
  • Sachverständiger ggf. erforderlich, um Blockchain zu erklären
  • Deepfake-Einwand kann gesamten Beweis entkräften

Qualifizierte eIDAS-Zeitstempel ausgestellt von Disig a.s., einem qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter auf der EU Trusted List gemäß Verordnung (EU) Nr. 910/2014. Auf der EU Trusted List prüfen.

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Inkl. 3 reguläre Erfassungen + 3 eIDAS-Stempel gebündelt. Whitelabel-Branding inklusive.

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Sie haben den Beweis bereits als Dateien? Wir authentifizieren Chat-Exporte, Aufnahmen und Dokumente so, wie sie vorliegen. Eine Zertifizierung deckt ein Beweisstück ab, das aus mehreren zusammengehörigen Dateien bestehen kann.

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Dieselbe forensische Engine wie die Chrome-Erweiterung. Disig a.s., qualifizierter Vertrauensdiensteanbieter auf der EU Trusted List gemäß Verordnung (EU) Nr. 910/2014.

Brauchen Sie mehr Infos oder haben Sie eine längere URL-Liste? Schreiben Sie vor dem Checkout an support@getproofsnap.com, wir kümmern uns um den Rest.

Vollständiger Vergleich & FAQ →

Sie möchten einen WhatsApp-Chat beglaubigen lassen? Auf WhatsApp-Chat als Beweis vor Gericht sehen Sie, wie aus Ihrem Export ein zeilennummeriertes, gerichtsfestes Transkript wird. Oder folgen Sie der kostenlosen Anleitung, um einen WhatsApp-Chat selbst für das Gericht zu drucken.

Ihre Daten bleiben bei Ihnen

ProofSnap speichert keine Ihrer Beweise, Screenshots oder Dateien auf unseren Servern. Alles wird lokal in Ihrem Browser verarbeitet und bleibt auf Ihrem Gerät.

Zero-Knowledge-Architektur

Wir sehen Ihre Beweise nie. Screenshots, HTML, Metadaten und das gesamte ZIP-Paket werden ausschließlich in Ihrem Browser erstellt und gespeichert. Kein Upload auf unsere Server.

100 % clientseitig

SHA-256-Hashing, RSA-4096-Signatur und die gesamte Beweispaket-Erstellung laufen lokal in Ihrer Chrome-Erweiterung. Ihre Dateien verlassen Ihr Gerät zu keinem Zeitpunkt.

Nur ein Hash geht raus

An die Bitcoin-Blockchain wird ausschließlich ein anonymer SHA-256-Hash übermittelt, kein Screenshot, kein Text, keine Metadaten. Aus dem Hash lässt sich kein Inhalt rekonstruieren.

DSGVO-konform

Da keine Beweisdaten auf unseren Servern gespeichert werden, entfällt das Risiko einer Datenpanne. Kontoverwaltung über Firebase (EU). Keine Weitergabe an Dritte.

Wer nutzt ProofSnap für gerichtsfeste Beweissicherung

Symbol für Rechtsexperten

Anwälte, Wirtschaftsprüfer & Compliance

Dokumentieren Sie Beweise für Gerichtsverfahren und regulatorische Compliance

  • Zeitgestempelte Schnappschüsse für Streitbeilegung
  • Audit-bereite Exporte für regulatorische Einreichungen
  • Kryptografischer Hash für Integrität
  • Vertrags- und Arbeitsstreitigkeiten
Referenz von Rechtsexperten
„Screenshots reichen vor Gericht nicht aus. ProofSnap gibt uns die Struktur, den Zeitstempel und die Nachverfolgbarkeit, die wir brauchen.“
Rechtsexperte
Symbol für Journalisten

Journalisten & Digitale Ermittler

Bewahren Sie Online-Beweise für investigative Berichterstattung und OSINT-Recherche

  • Erfassen Sie kontroverse Beiträge oder gelöschte Seiten
  • Export als PDF oder ZIP für Transparenz
  • Eingebettete Quell-URL, Zeitstempel, Browser-Kontext
  • Digitale Forensik, Website-Änderungen, Online-Belästigung
Referenz von Journalisten
„ProofSnap ermöglicht es uns, die Wahrheit zu dokumentieren, bevor sie bearbeitet, zensiert oder gelöscht wird.“
Investigativjournalist
Symbol für HR-Manager

HR-Manager, Recruiter, Visa-Beamte, Talent Ops

Persönliche und berufliche Dokumentationsanforderungen

  • LinkedIn-Profil-Snapshots für Kandidatenverifizierung, Post-Validierung und Verhinderung von Profilverfälschung
  • Zeitgestempelter Nachweis für Beschäftigungsvalidierung und Visa-Bearbeitung
  • Archivieren Sie Kandidatendokumente für Compliance und Audit
  • Speichern Sie Snapshots von Onboarding-Portalen und unterzeichneten Verträgen
  • HR-Archivierung, Onboarding-Versionskontrolle und Datenintegrität
Referenz von HR-Managern
„Es gibt uns einen zeitgestempelten Snapshot des gesamten Onboarding-Ablaufs, perfekt für Audits, Visa-Bearbeitung oder interne Überprüfungen.“
HR-Direktorin
Symbol für alle Nutzer

Jeder, der vertrauenswürdige Snapshots braucht

Persönliche und berufliche Dokumentationsanforderungen

  • Speichern Sie Preisseiten, Richtlinien, Quittungen
  • Archivieren Sie Vereinbarungen oder Servicebedingungen
  • Verwendung für persönliche Aufzeichnungen oder Streitigkeiten
  • Exportierbar, portabel, rechtlich bedeutsam
Referenz von Nutzern
„Ich speichere nicht nur, was ich sehe, sondern auch, was es bedeutet.“
OSINT-Ermittler

Warum Sie digitale Beweissicherung jetzt brauchen

eIDAS 2, EU AI Act, Digital Services Act: die Standards für digitale Beweise ändern sich 2026. Bereiten Sie sich auf die neuen Anforderungen vor.

NEU 2026 Deepfake-Beweis

Deepfake-Beweis vor Gericht: Herkunftszertifikat & § 371a ZPO

Screenshot als Beweis 2026: Deepfakes machen digitale Beweise anfechtbar. Herkunftszertifikat mit 8 Integritätsprüfungen, eIDAS-Zeitstempel, EU AI Act Art. 50. Muster-Argumentation für DACH.

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NEU 2026 Scheidung & Sorgerecht

Scheidung & Sorgerecht: Social-Media-Beweise für Gericht sichern

Ehegesetz §§ 49, 55 (AT), BGB § 1565 (DE), ZGB Art. 111, 134 (CH). 7 Beweistypen: Untreue, Vermögen, Obsorge, Gewalt. § 368 öZPO, eIDAS 2, Blockchain-Zeitstempel.

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NEU 2026 Markenschutz

Markenschutz im E-Commerce: Amazon, Temu & DACH-Marktplätze

OECD: 467 Mrd. USD Fälschungshandel. Markenverletzungen und Fake-Bewertungen auf Amazon, Temu und weiteren Marktplätzen zeitgestempelt dokumentieren, für Unterlassungsaufforderung und Klage.

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NEU 2026 OSINT

OSINT 101: Social-Media-Beweise sichern (X, LinkedIn, Xing, Telegram)

OSINT-Leitfaden für X, LinkedIn, Xing und Telegram: rechtssicherer Screenshot, eIDAS-Zeitstempel, Blockchain-Anker, lückenlose Beweiskette, DSGVO-konforme Vorgehensweise.

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NEU 2026 Cybermobbing

Cybermobbing: Beweise dokumentieren für Polizei & Gericht

Österreichische Tatbestände: § 107a StGB beharrliche Verfolgung, § 107c StGB fortdauernde Belästigung im Wege einer Telekommunikation, §§ 111 und 115 StGB üble Nachrede und Beleidigung. Beweiswürdigung nach § 272 öZPO, eIDAS-Zeitstempel, Meldung bei Watchlist Internet.

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Gesetzgebung 2026 eIDAS 2

Warum normale Screenshots vor Gericht 2026 scheitern

Ab Mai 2026 gelten in der gesamten EU neue Regeln für digitale Beweise. Erfahren Sie, was sich ändert.

12 Min. Lesezeit Artikel lesen

Was ist ProofSnap?

ProofSnap ist eine Chrome-Erweiterung, die Webseiten als rechtlich zulässige digitale Beweise mit Blockchain-Zeitstempel, SHA-256 kryptografischem Hash und RSA-4096 digitaler Signatur erfasst. Sie erstellt manipulationssichere Beweispakete mit Screenshots, Metadaten, HTML-Inhalten und kryptografischen Nachweisen, die unabhängig verifiziert werden können. ProofSnap wird von Anwälten, Ermittlern, Compliance-Teams und Privatpersonen genutzt, um Webinhalte zu sichern, bevor sie gelöscht oder verändert werden, mit Beweisen, die für Gerichtsverfahren, behördliche Prüfungen und Rechtsstreitigkeiten geeignet sind.

Sind Screenshots als Beweismittel vor Gericht zulässig?

Zulässig ja, überzeugend selten. Ein einfacher Screenshot ist als Gerichtsbeweis in Österreich in der Regel unzureichend, weil er leicht manipuliert werden kann und keinen Nachweis über den Aufnahmezeitpunkt bietet. Er ist keine Privaturkunde nach § 294 öZPO, denn ihm fehlt die Unterschrift des Ausstellers; er wird als Gegenstand des Augenscheins nach § 368 öZPO verwertet. Sein Beweiswert bemisst sich nach § 272 öZPO (freie Beweiswürdigung) und kann durch qualifizierte Zeitstempel gemäß eIDAS 2 (Art. 41 Abs. 2) erheblich gesteigert werden. Um Screenshots gerichtsfest zu machen, benötigen sie eine kryptografische Beweiskette: einen SHA-256-Hash zum Nachweis der Inhaltsintegrität, eine RSA-4096-Signatur zum Nachweis der Authentizität und einen Bitcoin-Blockchain-Zeitstempel via OpenTimestamps zum Nachweis des Erfassungszeitpunkts. ProofSnap erstellt automatisch alle drei kryptografischen Nachweise bei jeder Webseiten-Erfassung.

Wie sichert man eine Webseite als Beweis?

Um eine Webseite als rechtlich zulässigen Beweis zu sichern: 1) Installieren Sie die ProofSnap Chrome-Erweiterung, 2) Navigieren Sie zu der Webseite, die Sie erfassen möchten, 3) Klicken Sie auf „Seitenaufnahme erstellen“, um ein forensisches Beweispaket zu erstellen. ProofSnap erfasst automatisch den Vollbild-Screenshot, den vollständigen HTML-Quellcode, den extrahierten Textinhalt, Metadaten (URL, Zeitstempel, Browserinfo, TLS-Zertifikat) und Sitzungsdaten. Alles wird in ein manipulationssicheres ZIP-Archiv mit SHA-256-Hashes, einer RSA-4096-Digitalsignatur und einem Bitcoin-Blockchain-Zeitstempel über OpenTimestamps gebündelt. Dies schafft eine verifizierbare Beweiskette, die belegt, dass der Inhalt zu einem bestimmten Zeitpunkt existierte und seitdem nicht verändert wurde.

Vergleich: Normaler Screenshot vs. ProofSnap-Beweispaket

Eigenschaft Normaler Screenshot ProofSnap-Beweispaket
Beweiswert (§ 272 öZPO) Gering, Augenscheinsobjekt ohne Zeitnachweis Hoch, kryptografische Beweiskette
Manipulationsschutz Keiner, leicht manipulierbar SHA-256-Hash für jede Datei
Zeitnachweis Keiner, Dateistempel manipulierbar Bitcoin-Blockchain-Zeitstempel (OpenTimestamps)
Authentizitätsnachweis Keiner RSA-4096 digitale Signatur
Metadaten Nur EXIF-Daten (begrenzt) URL, Browser, TLS-Zertifikat, Cookies, Zeitstempel
HTML-Quellcode Nicht enthalten Vollständiger HTML + DOM-Text
Unabhängige Verifizierung Nicht möglich Jederzeit über Vertrauens-Verifizierer oder manuell
eIDAS 2 Konformität Nicht konform Konform, qualifizierter Zeitstempel
Beweiskette (Chain of Custody) Nicht vorhanden Vollständig dokumentiert und kryptografisch gesichert
Herkunftszertifikat Nicht verfügbar Anti-Deepfake-Zertifikat mit 8 Integritätsprüfungen
Video des Aufnahmeprozesses Nicht verfügbar Bildschirmaufnahme belegt den manipulationsfreien Ablauf
EU-gerichtsfester Zeitstempel (eIDAS) Nicht verfügbar Qualifizierter Zeitstempel, rechtlich anerkannt in 27 EU-Staaten

Wie sichere ich Cybermobbing-Beweise für eine Strafanzeige?

Um Cybermobbing oder Online-Belästigung rechtssicher zu dokumentieren, müssen Sie die Beweise sichern, bevor der Täter sie löscht. In Österreich kommen dafür § 107a StGB (beharrliche Verfolgung), § 107c StGB (fortdauernde Belästigung im Wege einer Telekommunikation oder eines Computersystems), § 111 StGB (üble Nachrede) und § 115 StGB (Beleidigung) in Betracht. Mit ProofSnap erfassen Sie die vollständige Webseite einschließlich Täterprofil, beleidigenden Inhalten, Zeitstempeln und allen technischen Metadaten (URL, Browser, Sitzungsdaten). Jede Erfassung wird mit SHA-256-Hash, digitaler Signatur und Blockchain-Zeitstempel geschützt. Dieses forensische Beweispaket kann bei der Polizei als Anlage zur Strafanzeige eingereicht oder in Gerichtsverfahren vorgelegt werden. Betrugsfälle und Fake-Shops melden Sie in Österreich zusätzlich an Watchlist Internet, Konflikte aus Online-Geschäften an die Internet Ombudsstelle.

Ist ein WhatsApp-Chat als Beweis vor Gericht verwertbar?

Ja. WhatsApp-Nachrichten sind vor österreichischen Gerichten grundsätzlich verwertbar, denn § 272 öZPO kennt keinen Beweismittelkatalog: Zulässig ist, was das Gericht überzeugen kann. Die Schwachstelle liegt anderswo. Es ist nicht ohne Weiteres beweisbar, wer eine Nachricht verfasst hat, und ein Chatverlauf lässt sich nachbearbeiten. ProofSnap erfasst deshalb den gesamten Verlauf mit Vollbild-Screenshot, HTML-Quellcode und Metadaten und sichert ihn mit SHA-256-Hash, RSA-4096-Signatur und Bitcoin-Blockchain-Zeitstempel. Weil ein Vertrag nach § 883 ABGB formfrei zustande kommt, ist der Chat in Österreich oft nicht nur Beweis, sondern die Vereinbarung selbst. Besonders relevant bei Arbeitsverhältnissen, Familienrecht, Mietrecht und Vertragsstreitigkeiten.

Wie bekomme ich mein Geld bei Temu, Shein oder AliExpress über Chargeback zurück?

Ein Chargeback (Kreditkartenrückbuchung) bei Temu, Shein oder AliExpress erfordert forensische Beweise innerhalb der 120-Tage-Frist. Gemäß Visa Reason Code 13.3 (Ware nicht wie beschrieben) und Mastercard Reason Code 4853 müssen Sie nachweisen, dass die gelieferte Ware von der Beschreibung abweicht. Dokumentieren Sie mit ProofSnap: die Original-Produktseite mit Preis und Beschreibung, den Bestellverlauf, den Zahlungsnachweis und die Kommunikation mit dem Händler, alles mit Blockchain-Zeitstempel. Ihre Bank fordert Belege an: ProofSnap liefert manipulationssichere, zeitgestempelte Beweispakete, die genau diese Belegpflicht erfüllen.

Häufig gestellte Fragen

Screenshot als Beweis vor Gericht, reicht das?

Nicht ohne kryptografische Absicherung. In Österreich ist das Bildschirmfoto keine Privaturkunde nach § 294 öZPO, sondern Gegenstand des Augenscheins nach § 368 öZPO, und es unterliegt der freien Beweiswürdigung nach § 272 öZPO. Sein Gewicht sinkt sofort, wenn die Gegenseite Integrität, Herkunft oder Zeitpunkt substantiiert bestreitet. ProofSnap löst genau dieses Problem: SHA-256-Hash (Integrität), RSA-4096-Signatur (Herkunft) und qualifizierter eIDAS-Zeitstempel, der in Österreich über Art. 41 Abs. 2 eIDAS-VO unmittelbar wirkt.

Deepfakes und die EU-KI-Verordnung 2026

Ab 2. August 2026 greift Artikel 50 der EU-KI-Verordnung mit der Transparenz- und Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte, in Österreich als EU-Mitgliedstaat unmittelbar. Wer ein Deepfake zur Anzeige bringen will, braucht davor den Nachweis, dass der Inhalt zu einem bestimmten Zeitpunkt so existierte. ProofSnap liefert diesen Existenznachweis kryptografisch, samt Herkunftszertifikat mit 8 Integritätsprüfungen.

Online-Betrug: Beweise sichern in 60 Minuten

Tabs nicht schließen, Nachrichten nicht löschen. (1) Betrügerische Seite, Profil und Kommunikation mit ProofSnap erfassen (SHA-256-Hash + Blockchain). (2) Betrugshotline Ihrer Bank anrufen. (3) Bei Kreditkartenzahlung Chargeback einleiten (Visa 13.3 / Mastercard 4853, 120-Tage-Frist). (4) Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle erstatten und den Fall an Watchlist Internet melden. Forensisch gesicherte Beweise stärken sowohl den Chargeback als auch das Strafverfahren nach § 146 StGB erheblich.

Airbnb in Österreich: Nachweise für Behörde und Gast

Kurzzeitvermietung ist in Österreich Landessache, in Wien regelt die Wiener Bauordnung die touristische Nutzung von Wohnungen. Ab 20. Mai 2026 gilt zusätzlich die EU-Verordnung 2024/1028 über die Erhebung von Daten zur kurzfristigen Vermietung, mit Registrierungsnummer und Datenübermittlung durch die Plattform. ProofSnap dokumentiert zeitgestempelt, was Sie im Streitfall brauchen: Bewilligungen, Gästekommunikation, Inseratsstand und Buchungsdetails.

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Haben Sie Fragen zu ProofSnap oder benötigen Sie eine Geschäftslösung? Kontaktieren Sie unser Team.

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